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So garantiert Radonova die optimale Qualität Ihrer Radonmessung

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Radonova führt Radonmessungen in mehr als 50 Ländern durch und ist stets darum bemüht, die gesetzlichen Verordnungen zur Anerkennung als Messstelle in den jeweiligen Ländern sorgfältig einzuhalten. Unsere Akkreditierung gemäß ISO17025 ist ein wichtiger Grundstein, um unseren Kunden besonders hochqualitativen Service und Leistungen bieten zu können. Die Akkreditierung stellt hohe Anforderungen an das Qualitätsmanagement: Zum Beispiel nimmt Radonova kontinuierlich an Vergleichsprüfungen teil und stellt sicher, dass die Messungen den jeweiligen nationalen Messstandard erfüllen. Zudem führt man ständig interne Qualitätskontrollen mit höchsten Anforderungen durch.

Materialwahl der Detektoren

Radonovas Messgeräte sind so genannte Alphaspuren-Detektor, die einen empfindlichen Spurfilm, eine Folie hergestellt aus dem Polymer CR-39, enthalten. Weil die CR-39 Folie die wichtigste Komponente des Detektors ist, bezieht Radonova das Material von mehreren verschiedenen Zulieferern, um das Risiko von Lieferausfällen vorzubeugen. Dieser Werkstoff wird in Chargen an uns geliefert, aus denen jeweils ca. 120 Folien hergestellt werden.
Nachdem die Folien in einem ersten Arbeitsschritt vor dem Ätzen gereinigt werden, wird ein kleinerer Teil von ihnen zum Testen beiseite gelegt. Diese betrachten wir unter dem Mikroskop, um zu zählen, wie viele Alphaspuren die Folie bereits aufweist. Das Ziel ist, die Qualität des gelieferten Ausgangsmaterials zu prüfen. Die Anzahl der so gezählten Spuren muss unterhalb eines bestimmten Werts liegen, damit die Folien derselben Charge in der Produktion verwendet werden können.

Kalibrierung der Detektoren

Nach der Produktion werden 3 % der hergestellten Detektoren für die Exposition zur Kalibrierung verwendet. Dies ist ein hoher Anteil im Vergleich zu anderen Laboren, die häufig nur 1 % der Detektoren hierzu verwenden. Dies ist einer der Gründe dafür, dass Radonova die beste verfügbare Qualität in der Radonmessung anbieten kann. Diese Detektoren werden an Bestrahlungskammern in verschiedenen Ländern versendet (PhE in England, BfS in Deutschland, SSM in Schweden sowie Bowser-Morner in den USA), wo die Kalibrierung erfolgt. Dabei werden sie unterschiedlichen Radonkonzentrationen ausgesetzt, um Kalibrierungsfaktoren festzulegen, die den typischen Werten entsprechen,denen die meisten Detektoren ausgesetzt sein werden, die wir an unsere Kunden verschicken.Die Kalibrierung erfolgt aber auch für extremere Werte, um sicherzustellen, dass die Detektoren in allen Situationen effektiv funktionieren.
Die Kalibrierungsfaktoren, die bei der Bestimmung der Exposition der Detektoren zum Einsatz kommen, werden für Chargen von ca. 1000 bis 2000 Folien kalkuliert.

Kalkulation des Hintergrundwertes der Detektoren

Radonova verwendet rund 6 % der produzierten Detektoren für die Kalkulation des Hintergrundwertes, den die Detektoren ohne Exposition bereits aufweisen. Wir berechnen also im Grunde genommen, wie viele Spuren von der Gesamtzahl der Spuren abgezogen werden müssen, die nach Durchführung der Messung gezählt wurden. Dazu werden die Folien der ausgewählten Detektoren geätzt und gemessen, und zwar unmittelbar bevor die Detektoren der Kunden zur Analyse bei uns eintreffen. Auf diese Weise können wir einen realistischen Hintergrundwert für jede Charge von je 120 Folien bestimmen.
Der durchschnittliche Hintergrundwert eines Radtrak2-Detektors liegt bei rund 15 kBqh/m3, die typische Messunsicherheit bei rund 4 kBqh/m3.

Insgesamt kommen also 12 % aller produzierten Folien aus CR-39 sowie fast 10 % aller von Radonova produzierten Detektoren niemals bei unseren Kunden an. Diese Anforderung, die wir an uns selbst stellen, in Kombination mit den verschiedenen nationalen Regelungen in unserem Arbeitsbereich, ermöglicht es uns, im Interesse unserer Kunden eine besonders hohe Qualität aufrechtzuerhalten und auch weiterhin der weltweit führende Anbieter auf dem Gebiet der Radonmessung zu bleiben.

So garantiert Radonova eine optimale Qualität Ihrer Radonmessungen

Deshalb sollten Sie bei Neubauten Radonmessungen durchführen

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Wenn das Thema Radon auf der Tagesordnung steht, beziehen sich viele Fragen auf die Radonkonzentration im Erdboden. Dies ist keine Überraschung, denn eine erhöhte Radonkonzentration in Gebäuden ist in fast allen Fällen darauf zurückzuführen, dass Radon aus dem Erdreich ins Gebäude gelangt. Gleichzeitig ist es aber wichtig zu betonen, dass die Radonkonzentration im Erdboden am Standort des Gebäudes in vielen Fällen nicht ausschlaggebend für den Radongehalt im Gebäude ist. Die Gebäudetechnik und der Aufbau des Lüftungssystems spielen in den meisten Fällen eine größere Rolle für die Radonkonzentration im Inneren des Gebäudes. Bei der Planung eines neuen Gebäudes kann es jedoch gute Gründe dafür geben, die Radonkonzentration im Erdboden zu messen. Bei hohen Konzentrationen im Boden sollte man besonders sorgfältig vorgehen und von Anfang an einen Schutz gegen Radon mit einbauen.

Radonkonzentrationen in unterschiedlichen Bodentypen

Um bei einem Neubau richtig mit dem Thema Radon umgehen zu können, muss man verstehen, wie Radon entsteht und wo es vorkommt. Radon entsteht beim Zerfall von Radium, welches wiederum durch den Zerfall von Uran entsteht. Radium und Uran kommen von Natur aus in allen Gesteinsarten und damit auch in allen Bodentypen vor. Der Gehalt kann jedoch unterschiedlich hoch ausfallen, was sich auf die Radonkonzentration in unterschiedlichen Bodentypen auswirkt. In manchen Fällen kann es auch infolge der sogenannten Ausfällung von Uran und Radium aus dem Grundwasser zu hohen Radonkonzentrationen kommen.

Ein weiterer wichtiger Einflussfaktor ist die Form der Mineralkörner im jeweiligen Bodentyp. Allgemein lässt sich sagen, dass radiumhaltige Körner mit einer großen freiliegenden Oberfläche eine größere Menge Radon abgeben. Die relative äußere Oberfläche steigt meist mit einer abnehmenden Körnergröße und bei einer stärkeren Bildung von Rissen in den Körnern. Darüber hinaus hängt die Radonkonzentration auch davon ab, wie das Radon vom Erdboden in die Atmosphäre diffundiert (sich ausbreitet), was unter anderem von der Porosität und dem Wasseranteil des Erdbodens sowie vom Wind abhängt. Das wiederum bedeutet, dass die Radonkonzentration in Abhängigkeit vom Wetter variieren kann.
Die einzige Möglichkeit, die Radonkonzentration im Boden zu bestimmen, ist eine Radonmessung. Diese sollte in einer Tiefe von 0,8 – 1 Meter erfolgen, um die möglichen Auswirkungen unterschiedlicher Wetterverhältnisse zu minimieren. Sie lässt sich mit zwei verschiedenen Messmethoden durchführen – digital und passiv.

Hinweis! Wie in vielen anderen Zusammenhängen ist es billiger und auch einfacher, von Anfang an alles richtig zu machen. Das gilt auch für das Thema Radon und Neubauten. Denken Sie deshalb daran, sich bereits frühzeitig einen guten Einblick zu verschaffen. Es lohnt sich.

EcoTrak in Soil Modell

Korrekte Rücksendung von Radon-Detektoren

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Bei Radonova wird Qualität immer großgeschrieben, um unseren Kunden die bestmöglichen Radonmessungen anbieten zu können. Aus diesem Grund wollen wir darauf hinweisen, wie wichtig die korrekte Rücksendung unserer Radon-Detektoren ist. Um fehlerhafte Analysewerte zu vermeiden, sollten Dosimeter vom Typ „Alpha-Track“ (Radtrak2, Rapidos und Duotrak) grundsätzlich nicht in verschlossenen Plastiktüten zurückgeschickt werden. Dies gilt insbesondere bei Kurzzeitmessungen, mit einer Dauer von unter 14 Tagen.

Der Grund ist folgender: Während der Messung nimmt das Kunststoffgehäuse des Dosimeters mitunter erhebliche Mengen Radon auf. Falls der Detektor in einer Plastiktüte eingeschlossen ist, kann dieses Radon eine Erhöhung der Messwerte im Bereich von 10–20 Prozent verursachen. Dabei gilt: Je kürzer die Messung und je weniger Luftvolumen im Retourbeutel, desto stärker die Abweichung von den wirklichen Messwerten.

„Es ist schon länger bekannt, dass die Gefahr von fehlerhaften Abweichungen besteht, wenn Dosimeter in verschlossene Plastiktüten gelegt werden. Wir weisen auch in unseren Messanleitungen darauf hin, dass die Tüten bei der Rücksendung unverschlossen sein sollen. Dennoch wollen wir das Ganze noch einmal verdeutlichen, um das Fehlerrisiko zu minimieren. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist: Die Gefahr, dass Dosimeter bei der Rücksendung in offenen Plastiktüten zusätzlicher Radonexposition ausgesetzt werden, ist im Vergleich zu geschlossenen Tüten sehr gering.“, sagt Tryggve Rönnqvist, technischer Leiter bei Radonova Laboratories.

Was ist Radon?

Radon ist ein radioaktives Gas, das aus dem Erdboden und in manchen Fällen aus Baustoffen austritt. Je nach Untergrund unter einem Gebäude und der Art der verwendeten Baustoffe kann eine Belastung durch Radonkonzentrationen in schädlicher Höhe bestehen. Radon beeinträchtigt die Gesundheit und ist nach dem Rauchen die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Jedes Jahr erkranken weltweit schätzungsweise 230 000 Menschen an Lungenkrebs, weil sie über lange Zeiträume hinweg hohen Radonkonzentrationen ausgesetzt waren.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden je nach Wohnort 3–14 % aller Lungenkrebsfälle durch Radon hervorgerufen. Der von der WHO empfohlene Grenzwert für die Radonbelastung liegt bei 100 Bq/m³.

Quelle:

Möre und Hubbard, „222Rn ABSORPTION IN PLASTIC HOLDERS FOR ALPHA TRACK DETECTORS: A SOURCE OF ERROR“, Radiation Protection Dosimetry, Band 74, Nr. 1/2, S. 85–91 (1997).

Rapidos

Findet man Radon nur in Kellern?

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Nein. Radon ist nicht nur in Kellern zu finden. Allerdings trifft es zu, dass in Kellern höhere Radonwerte festgestellt werden als in anderen Räumen eines Gebäudes. Da Radon im Boden vorkommt, entsteht in den direkt mit ihm verbundenen Räumen am ehesten eine erhöhte Radonkonzentration.

Radon ist ein radioaktives Gas, das laut Bundesamt für Strahlenschutz für rund fünf Prozent aller Todesfälle durch Lungenkrebs in Deutschland verantwortlich ist. Es entsteht beim Zerfall von Radium, das natürlich im Boden vorhanden ist. Radon gelangt also auf ganz natürlichem Weg in die Luft. Anschließend kann es durch Risse und andere kleine Mängel der Bausubstanz ganz leicht in die Luft innerhalb von Gebäuden eindringen. In diesen Räumen kann es dann zu einer erhöhten Radonkonzentration kommen, die mitunter bis zu mehrere Tausend Becquerel pro Kubikmeter Luft beträgt. Um zu ermitteln, welches Risiko für ein Gebäude besteht, muss zunächst festgestellt werden, dass die Radonkonzentration den Referenzwert von 300 Bq/m3 nicht übersteigt.

Keller und Untergeschosse bevorzugte Eintrittswege für Radon

Keller und Untergeschosse stellen für das radioaktive Radon die bevorzugten Wege ins Haus dar. Da diese Räume meist wenig isoliert sind, bilden Beton oder auch nur die bloße gestampfte Erde oft den einzigen Schutz zwischen Boden und Innenluft. Kleinste Risse, poröse Stellen im Beton oder schlecht isolierte Kabelmantel sind Wege, über die große Radonmengen in die Gebäude gelangen können. Weiterhin begünstigt mitunter der atmosphärische Druck in den Kellern und Untergeschossen eine höhere Radonkonzentration. Insbesondere dann, wenn erhebliche Unterschiede zwischen dem Luftdruck im Keller und dem Außendruck zu beobachten sind.

Glücklicherweise verbringen wir nur einen kleinen Teil unserer Zeit in unseren Kellern und Untergeschossen. Aber: Es gibt nicht selten eine direkte Verbindung zwischen dem Keller und den Wohnräumen (z. B. keine Tür). Diese direkte Verbindung fördert eine erhöhte Radonkonzentration in den Wohnräumen. Außerdem kommt es häufig vor, dass die Wohnräume direkt mit der Fundamentplatte des Hauses verbunden sind. Auch hier kann es wie bei einem Keller mehrere Eintrittswege für das Radon ins Haus geben, das dadurch direkt in die Wohnräume der Gebäude eindringen kann.
Deshalb kann das Vorhandensein eines gut von den Wohnräumen isolierten Kellers durchaus von Vorteil sein. Dieser Keller agiert dann nämlich als eine Art Puffer, der das Aufsteigen des Radons bis in die Wohnräume erschwert.

„Eine direkte und offensichtliche Verbindung zwischen dem Vorhandensein eines Kellers und hohen Radonkonzentrationen in den Wohnräumen lässt sich nur schwer feststellen. Die einzige Möglichkeit hierfür besteht in der Tat darin, die Radonkonzentration direkt in den Wohnräumen zu messen“, erläutert Karl Nilsson, CEO von Radonova Laboratories.

Was tun, um die Radonkonzentration zu senken?

Wenn bei der Strahlungsmessung eine erhöhte Radonkonzentration festgestellt wird, empfiehlt es sich, einen Fachexperten für Radon zu kontaktieren, der sowohl die Lecks erkennen als auch die geeignetsten Lösungen anbieten kann. Wenden Sie sich an Radonova, um Kontakt zum Radon-Fachspezialisten in Ihrer Nähe aufzunehmen.

Das einfache Auffüllen von Rissen und anderen Radon-Eintrittswegen in Kellern oder anderen Räumen reicht meist bereits aus, damit der Referenzwert für die Radonkonzentration nicht mehr überschritten wird. In einigen Fällen sind jedoch größere Umbaumaßnahmen erforderlich, die häufig mit der Installation eines Systems zum Lüften bzw. Abluftsystems verbunden sind. Jede Situation ist einzigartig und muss speziell untersucht werden.

„Die Verbesserung von Verfahren und Baumaterialien sowie der Lüftung und Isolierung der Gebäude, die heute gebaut wurden, ermöglichen fortan eine Begrenzung der Radonzufuhr. Doch egal, ob Sie ein neues oder altes Haus, mit oder ohne Keller bewohnen, das wirkliche Risiko können Sie einzig durch Radonmessungen feststellen“, so Karl Nilsson abschließend.

Weitere Informationen über Radon und Radonmessung erhalten Sie unter www.radonova.de.

Findet man Radon nur in Kellern?

Sechs Schritte zu einer radonfreien Umgebung

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Radon kann Ihrer Gesundheit schaden. Radonmessungen sind der einzige Weg, um herauszufinden, ob dies der Fall ist. In Deutschland gibt es diesbezüglich noch keine klaren gesetzlichen Regelungen. Diese werden aber wahrscheinlich im Laufe der nächsten Monate kommen und werden sich wohl an denen anderer europäischer Länder orientieren. Radonova zeigt Ihnen jedoch Schritt für Schritt den richtigen Weg, um diese Messungen korrekt durchführen und eine gesunde Arbeitsumgebung sicherstellen zu können.

Schritt 1 – Langfristige Radonmessung

Dies ist Teil der gesetzlichen Verpflichtungen von Institutionen, die unter diese Gesetzgebung fallen. Der Ablauf ist sehr einfach und kostengünstig. Der erste Schritt besteht dabei aus einer Radonmessung mit einem sogenannten SDNT (Festkörper-Spurdetektor) über einen Zeitraum von 12 Monaten. Klicken Sie hier, um mehr zu dieser Messung zu erfahren. Wenn das Messergebnis eine Radonkonzentration anzeigt, die unter dem Referenzwert von 300 Bq/m3 liegt, sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Sie können also an dieser Stelle Ihre Radonmessung abschließen. Andernfalls muss die Messung genauer spezifiziert und Maßnahmen zur Senkung der Radonkonzentration müssen getroffen werden.

Schritt 2 – Radonmessung während der Arbeitszeiten

Bei Konzentrationen von über 300 Bq/m3 erhöht sich das Lungenkrebsrisiko erheblich. Deshalb empfiehlt Radonova Ihnen, präzisere Radonmessungen vorzunehmen. Führen Sie die Messungen während der Arbeitszeiten durch, um zu klären, ob wirklich eine erhöhte Radonbelastung für Ihr Personal vorliegt, bevor Sie Gegenmaßnahmen ergreifen, die manchmal kostspielig und unangemessen sein können. Da die Radonkonzentration im Verlauf des Tages schwankt, spiegelt der in Schritt 1 gemessene Jahresmittelwert wahrscheinlich nicht die tatsächlichen Gegebenheiten während der Arbeitszeiten wider. Gezielte Messungen können mit unterschiedlichen Messgeräten durchgeführt werden. Bitte kontaktieren Sie uns, um zu ermitteln, welche Methode für Sie am besten geeignet ist. Klicken Sie hier, um mehr über gezielte Messungen zu erfahren

Schritt 3 – Inspektionen und Messungen

Wenn auch während der Arbeitszeiten Konzentrationen von über 300 Bq/m3 gemessen werden, besteht ein Gesundheitsrisiko für Ihr Personal durch Radon. In diesem Fall müssen Maßnahmen zur Senkung der Radonkonzentration eingeleitet werden. Dabei kann es sich um einfache Maßnahmen handeln oder um solche, für die ein Radonberater benötigt wird.

Schritt 4 – Nachkontrollen

Nachdem die Gegenmaßnahmen getroffen wurden, muss kontrolliert werden, wie wirksam diese sind. Das bedeutet, dass eine erneute Kontrollmessung durchgeführt wird, die zeigt, ob die durchgeführten Maßnahmen effektiv sind. Radonova empfiehlt, eine Langzeitmessung unter ähnlichen Bedingungen wie bei der in Schritt 1 durchgeführten Messung vorzunehmen und dies mit einer gezielten Messung zu kombinieren, um ein vollständiges Bild zu erhalten.

Schritt 5 – Personendosimetrie

Eine Senkung der Radonkonzentrationen unter den Grenzwert kann physikalisch unmöglich oder unrealistisch sein. In solchen Fällen sollte ein System zur permanenten Radon-Überwachung installiert werden, um fortlaufend die Radondosis zu überwachen, der Personal oder Öffentlichkeit ausgesetzt sind. Mit dieser Art von Personendosimetrie lässt sich bestimmen, ab wann eine Person nicht länger im von Radon betroffenen Bereich arbeiten darf, um zu verhindern, dass sie den Auswirkungen des Radons zu stark ausgesetzt wird.

Schritt 6 – Eine gesunde Umgebung

Die gesundheitsschädliche Wirkung von Radon ist umfassend erwiesen. Nach dem Rauchen stellt Radon die zweithäufigste Ursache von Lungenkrebs dar. In Deutschland entspricht dies rund 1900 Todesfällen jährlich. Deshalb ist es unbedingt erforderlich, überall, wo Sie sich aufhalten, die Radonkonzentration zu messen. Die Messungen müssen mindestens alle 10 Jahre sowie nach jeder Veränderung der Gebäudestruktur erneut durchgeführt werden.

Sechs Schritte zu einer radonfreien Umgebung am Arbeitsplatz. Eine Anleitung zur Überprüfung des Radongehalts. Radonmessung bestellen.

Bestimmen Sie mit unserem neuen Rechner die Anzahl der Radondetektoren, die Sie benötigen.

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Radonova stellt einen Rechner online, mit dem Sie ermitteln können, wie viele Radondetektoren Sie benötigen. So können Sie jetzt einfach und schnell die Anzahl der Detektoren berechnen, die Sie zur Messung von Radon an Ihrem Arbeitsplatz benötigen.

In Deutschland wurde 2017 ein neues Strahlenschutzgesetz beschlossen. Seitdem steigen der Bedarf und das Interesse an Radonmessungen am Arbeitsplatz kontinuierlich. Das Gesetz verpflichtet Führungskräfte, den Radongehalt an Arbeitsplätzen und öffentlichen Einrichtungen, für die sie verantwortlich sind, zu messen.

Ein einfacher und genauer Rechner.

Mit dem von Radonova entwickelten Rechner können Sie schnell die Anzahl der Detektoren bestimmen, die Sie für eine Radonmessung benötigen.

– „Als Reaktion auf die täglichen Anfragen unserer Kunden zu diesem Thema wollten wir eine kostenlose, praktische und effektive Lösung anbieten, um die Messprojekte der Arbeitsplatzmanager zu erleichtern“, so Karl Nilsson, CEO von Radonova Laboratories.

Ein Rechner, der auf einer anerkannten Berechnungsmethode basiert

In Deutschland gibt es noch keine offizielle Berechnungsmethode. Daher verwenden die meisten Radonfachleute die von der International Radon Measurement Association (IRMA) beschriebene Methode. Auch unser Rechner beruht natürlich auf dieser Methode.

Die Bestimmung der richtigen Detektorenanzahl von Anfang an ist ein wichtiger Schritt für die Sicherheit Ihrer Messung und für zuverlässige Ergebnisse.

Tryggve Rönnqvist ist technischer Leiter bei Radonova. Er ist auch einer der Entwickler der IRMA-Methode. Tryggve sagt zu diesem Thema:

– „Unsere Erfahrung in der Radonmessung hat uns gezeigt, dass unsere Kunden ihre Messungen von Anfang an so sicher wie möglich gestalten wollen. Sie wollen möglichst vermeiden, zusätzliche Messungen durchführen zu müssen, wenn ein Problem erkannt wird. Das bedeutet, dass von Anfang an eine ausreichende Anzahl von Detektoren eingesetzt werden muss, um eventuelle zusätzliche Messungen zu vermeiden. Durch die Absicherung Ihrer Messung erhalten Sie auch ein besseres Bild der Lage, wenn hohe Werte erkannt werden.“

– Wenn Sie den Empfehlungen der IRMA-Methode folgen und unseren Online-Rechner verwenden, können Sie mit Sicherheit genau bestimmen, wie viele Radondetektoren Sie benötigen, um Ihre Messung effektiv durchzuführen.

Klicken Sie hier, um Ihre Simulation durchzuführen und Ihre Detektoren noch heute zu bestellen..

Rechner Anzahl Radondetektoren

Passive Dosimeter oder elektronische Radon-Messgeräte?

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Wenn Radon gemessen werden soll, stellt sich häufig die Frage, ob passive Dosimeter oder elektronische Radon-Messgeräte verwendet werden sollen. Beide Produkte haben ihre Vor- und Nachteile. Befolgen Sie die Anleitung, um das richtige Produkt und die richtige Dienstleistung für Ihr Projekt auszuwählen.

An erster Stelle steht die Frage nach dem Zweck der Messung. Warum sollte Radon in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung gemessen werden? Beginnen wir damit, zu verstehen, warum Radon gefährlich ist.

Inwieweit kann Radon ein Gesundheitsrisiko darstellen?

Radon ist ein radioaktives Gas, das entsteht, wenn Radium zerfällt, das natürlich im Boden und in einigen Baumaterialien vorkommt. Abhängig von der Art und den Eigenschaften des Bodens sowie der Bauweise eines Gebäudes können in der Raumluft hohe Radonkonzentrationen auftreten. Wenn Radon in seine Zerfallsprodukte zerfällt, gibt es, wie alle radioaktiven Partikel, für die Körperzellen schädliche ionisierende Strahlung ab. Das heißt, ein oder mehrere Elektronen können aus dem Atomkern um sie herum ausgestoßen werden. Dies verursacht Lungenkrebs.
Radon ist nach dem Rauchen die häufigste Ursache für Lungenkrebs beim Menschen. Wie beim Rauchen ist es die Langzeitwirkung, die Krebs verursachen kann.
Keine Sorge, ein kurzer Aufenthalt in einer Umgebung mit hoher Radonkonzentration ist nicht gefährlich. Es ist eine lange und wiederholte Exposition, die schwerwiegende Folgen haben kann.
Die Messung von Radon ist der einzige Weg, um herauszufinden, ob Ihr Haus oder Ihre Wohnung gefährdet ist. Damit Ihre Messung so repräsentativ wie möglich ist, muss Radon über einen langen Zeitraum gemessen werden. Die Radonkonzentration kann im Laufe eines Tages erheblich variieren und wird auch von den Witterungsbedingungen beeinflusst.

Wegen der gesundheitlichen Gefahren ist es wichtig, zuverlässige Messungen durchzuführen. Es ist daher ratsam, Messungen durchzuführen, mit denen ein Jahresmittel berechnet werden kann. Nur so können Sie sicher überprüfen, ob Ihr Zuhause oder Ihr Arbeitsplatz eine Gefahr darstellt. Dieser Jahresmittelwert kann mit dem Referenzwert verglichen werden, der nicht überschritten werden sollte. In Deutschland liegt dieser Referenzwert bei 300 Bq/m³.

Radon mit einem passiven Dosimeter testen?

Wenn Sie noch nie die Radonkonzentration in Ihrem Haus gemessen haben und die Radonkonzentration mit dem aktuellen Referenzwert vergleichen möchten, testen Sie mit passiven Dosimetern auf Radon. Die Verwendung solcher Dosimeter ist einfach. Platzieren Sie sie einfach gemäß den Anweisungen, die im Lieferumfang enthalten sind. Vergessen Sie sie dann einfach 2 bis 3 Monate lang. Nach dem Messzeitraum senden Sie die Dosimeter einfach zur Analyse an ein Labor zurück.
Der Nachteil dieses Messverfahrens ist, dass die Radonkonzentration nicht in Echtzeit ermittelt werden kann. Dies ist eine sogenannte passive Methode, bei der das Messlabor eine Analyse durchführen muss.
Die Gesetzgebung schreibt für bestimmte Arbeitsplätze und öffentliche Einrichtungen die Messung von Radon über einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten vor. Der Radtrak²®-Detektor erfüllt diese Anforderung perfekt. In einem nicht diesen Bestimmungen unterliegenden Umfeld ist es jedoch möglich, Messungen mit spezifischen Dosimetern wie dem Rapidos®-Detektor in einem kürzeren Zeitraum von etwa 7 bis 10 Tagen durchzuführen, um indikative Ergebnisse zu erzielen.

Der Vorteil von Radon-Dosimetern ist folgender:

Sie erhalten die Radonkonzentration in Ihrem Haus als Jahresmittelwert, der die Gesundheitsrisiken am besten widerspiegelt.
Hierbei handelt es sich um ein einfaches, kostengünstiges und zuverlässiges Messverfahren.
Dies ist das einzige Messverfahren, das die gesetzlichen Anforderungen erfüllt.
Die Wahl eines nach ISO 17025 akkreditierten Labors garantiert Ihnen Ergebnisse, die laut Gesetz nicht anfechtbar sind. Diese Wahl garantiert auch die Zuverlässigkeit der Produkte und Analysen.

Radon mit elektronischen Messgeräten testen?

Elektronische Radon-Messgeräte werden hauptsächlich zur Messung der täglichen Schwankungen der Radonkonzentration verwendet. Mit diesen Instrumenten ist es möglich, die Veränderung der Radonkonzentrationen von einer Stunde zur anderen zu beobachten. Solche Geräte sind sehr interessant, um die korrekte Funktion eines Lüftungssystems zur Reduzierung der Radonkonzentration zu überprüfen.
Diese Instrumente können ebenfalls verwendet werden, um Stellen, an denen Radon austritt, genau zu identifizieren. Beispielsweise nach einer Messung mit einem passiven Dosimeter, bei der eine hohe Radonkonzentration festgestellt wurde.

Mit einem elektronischen Instrument ist es möglich, einen Jahresmittelwert zu messen. Dies wird jedoch nicht empfohlen, da keines dieser Instrumente für diese Funktion zugelassen ist. Außerdem ist der Stückpreis dieser Geräte viel höher als der Preis für passive Dosimeter. Um einen Jahresmittelwert korrekt zu bestimmen, müssen nämlich mehrere Messungen gleichzeitig durchgeführt werden. Die Messung eines Jahresmittelwerts mit elektronischen Instrumenten wäre viel teurer als mit passiven Dosimetern.

Passive Dosimeter oder elektronische Radon-Messgeräte?

Akkreditierung garantiert Qualität der Radonmessung

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Die Akkreditierung garantiert eine hohe Qualität, da dem akkreditierten Labor strenge Vorgaben auferlegt werden. Unabhängige Einrichtungen prüfen mehrmals pro Jahr, ob alle Produktions- und Analysesysteme den Anforderungen der Akkreditierung entsprechen. Dies ist ein freiwilliges Verfahren, das ein hohes Maß an Qualität und Service garantiert.
Im Übrigen sind nicht alle Labore, die Radondetektoren anbieten, notwendigerweise akkreditiert. Warum ist das so? Die Akkreditierung ist teuer, was sich natürlich im Endpreis des Detektors niederschlägt. Die meisten Kunden wollen jedoch vor allem weniger für eine Radonmessung bezahlen, weshalb einige Labore bei Messungen auf diese Qualitätsgarantie verzichten.
Wir empfehlen, die Messung zur Bestimmung der Radonkonzentration ausschließlich von einem nach ISO/IEC 17025 akkreditierten Labor durchführen zu lassen. Darüber hinaus sollte die Messung nach der Anleitung erfolgen, die mit den Detektoren geliefert wurde.

Warum ist die Akkreditierung wichtig?

Wenn ein Kunde eine Radonmessung beauftragt, erwartet er natürlich, dass die Messung professionell und präzise durchgeführt wird. Ein nicht akkreditiertes Labor kann dies nicht garantieren.
– Das Risiko ist hoch, da eine Messung ohne Akkreditierung keine zuverlässigen Ergebnisse gewährleisten kann. Tatsächlich kann eine nicht sehr genaue oder gar ungenaue Messung schwerwiegende Folgen haben. Werden in einer Arbeitsumgebung niedrige Werte gemessen, obwohl der Radonspiegel in Wirklichkeit hoch ist, kann dies schwerwiegende Folgen für die Gesundheit der Arbeitnehmer haben. Werden dagegen hohe Werte in einer Umgebung gemessen, in der der Radonspiegel eigentlich niedrig ist, kann dies unnötige Kosten für Sanierungsmaßnahmen verursachen, so Karl Nilsson, Geschäftsführer von Radonova Laboratories.
Unser Rat für zuverlässige Messungen: Für eine Radonmessung immer die Messtechnik eines akkreditierten Labors wählen! Wer in Deutschland Messgeräte zur Messung der Radon-Aktivitätskonzentration an Arbeitsplätzen gemäß dem Strahlenschutzgesetz bereitstellen und auswerten möchte, benötigt die Anerkennung des Bundesamts für Strahlenschutz.

Warum Radonova?

– Wir sind ein vom Bundesamt für Strahlenschutz anerkanntes Labor, und unsere Verfahren werden regelmäßig von einer unabhängigen Regierungsbehörde geprüft. In Schweden ist dafür die SWEDAC (Entsprechung der Akkreditierungsstelle DAkkS in Deutschland) zuständig. Diese Organisation überprüft, ob wir bestimmte Messstandards einschließlich der ISO/IEC 17025 einhalten.
– Wir werden auch auf unsere Unparteilichkeit hin geprüft und bevorzugen stets Ehrlichkeit und Transparenz, auch wenn dies unseren Interessen entgegensteht. Radonova ist zwar ein kommerzielles Unternehmen, aber auch ein Pionier bei der Prävention von schädlichen Auswirkungen von Radon.
– Unsere Radon-Messgeräte werden ständig nach dem neuesten Stand der Technik kalibriert. Wir testen unsere Messgeräte regelmäßig in den Radonkammern der Radiologischen Sicherheitsbehörde Schwedens. Da deren Radonwert bekannt ist, können wir die Präzision unserer Geräte genau kontrollieren.
– Wir nehmen an anspruchsvollen nationalen und internationalen Vergleichsprüfungen teil, bei denen wir regelmäßig an der Spitze der Rangliste stehen.
Beachten Sie, dass sich die Akkreditierung auf verschiedene Messmethoden beziehen kann. Daher ist es wichtig, die Arten von Messverfahren zu prüfen, für die ein Labor akkreditiert ist. Radonova ist für Messungen in der Luft von Innenräumen und im Wasser akkreditiert. Weitere Informationen über Radonova und unsere akkreditierten Messmethoden finden Sie hier.

Unsere Kunden vertrauen uns

Radonova ist seit Oktober 1995 ohne Unterbrechung für die Radonmessung akkreditiert. Dies bedeutet, dass wir hochwertige und genaue Messungen der Radonkonzentration garantieren können. Dank dieser Akkreditierung und einer der schnellsten Analyse- und Lieferzeiten auf dem Markt sind wir die erste Wahl für Privatpersonen und Unternehmen, die korrekte Radonmessungen so effizient wie möglich durchführen wollen.

Ackrediteringsmärke 1489 Färg

Wie viele Detektoren benötigt man für die Messung am Arbeitsplatz?

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Büro

Durch Inkrafttreten der neuen EU-Strahlenschutzrichtlinie (2013/59/Euratom) im Jahr 2018 werden Arbeitgeber in so genannten Risikogebieten verpflichtet, die Radonwerte an ihrem Arbeitsplatz feststellen zu lassen. Mit diesem neuen Gesetz wird auch in Deutschland die Anzahl messpflichtiger Gebäude erheblich steigen. Nun, Radonmessungen lassen sich nicht improvisieren! Jede Messung muss nach genauen Vorgaben durchgeführt werden, will man zuverlässige Ergebnisse über das Radon in der Luft erhalten.

Als weltweit führendes Labor bietet Radonova einen praktischen Leitfaden, der Arbeitgeber bei der korrekten Durchführung ihrer Messungen unterstützt.

Verschaffen Sie sich einen Überblick entsprechend dem „vorschriftsmäßigen“ Verfahren.
Beginnen Sie mit einer Messung der Radonkonzentration nach den gesetzlichen Empfehlungen. In Deutschland müssen für Messungen an Arbeitsplätzen entsprechende Messgeräte von einer vom Bundesamt für Strahlenschutz anerkannten Stelle angefordert und nach deren Vorgaben eingesetzt werden. Es wird die durchschnittliche jährliche Radonbelastung in Bq/m3 bestimmt.

Lieber eine Messung mehr als eine zu wenig

Wie viele Detektoren werden benötigt? Das ist eine Frage, die bei der Planung eines Messprojekts sehr oft gestellt wird. Leider liefern die Behörden nur sehr wenige Informationen über die Vorgehensweise bei einer Radonmessung. Dies macht es schwierig, den Bedarf genau abzuschätzen. Radonova empfiehlt daher, den Richtlinien der IRMA (International Association for Radon Measurement) zu folgen.
Es kann durchaus reizvoll erscheinen, die Kosten des Messprojekts zu minimieren, indem man die Anzahl der bestellten Detektoren beschränkt. Diese Vorgehensweise erweist sich in der Regel als keine gute Idee. Tatsächlich gilt, lieber mehr Messpunkte festzulegen als zu wenige, da es dann bei ungewöhnlich hohen Messwerten einfacher ist, die Quellen des Radoneintritts genauer zu erfassen. Die Kosten für einen Detektor sind im Vergleich zu den Kosten, die durch weitere Untersuchungen durch einen Experten entstehen können, immer noch niedrig.
Wählt man mehrere Messpunkte, lassen sich unvorhergesehene erhebliche Kosten vermeiden.

Regeln für die Ermittlung der Anzahl der erforderlichen Detektoren

Zur Ermittlung der Anzahl der benötigten Radondetektoren für eine zuverlässige Messung ist das IRMA-Verfahren am effizientesten. Befolgen Sie diese Hinweise:

• Radondetektoren sollten in Innenräumen aufgestellt werden, in denen Mitarbeiter mehr als 4 Stunden am Tag verbringen, und in Kellerräumen, die von einer Person mehr als 50 Stunden im Jahr genutzt werden.

• Für große Räume im Erdgeschoss oder im Untergeschoss sollte pro 150 m² ein Radondetektor platziert werden.

• Für große Räume und weitere Räume in den anderen Stockwerken sollte pro 250 m² ein Radondetektor vorgesehen werden.

• Verwenden Sie mindestens zwei Radondetektoren pro Gebäude und Stockwerk.

• Messen Sie immer in den Räumen, in denen Sie und Ihre Kollegen die meiste Zeit verbringen.

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Fragen dazu haben. Unsere Expertenteams unterstützen Sie bei Ihrem Messprojekt.

Radon-Eintrittspunkte – Keller

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Modell
Fenster mit niedriger Qualität
Sumpfpumpe
Risse in Fundamentwänden
Fundament
Risse in Betonbodenplatte
Abflüsse im Boden
Stützpfosten

In vielen Häusern gibt es Kellerbereiche. Es besteht immer das Risiko, dass durch den Keller Radon in Ihr Zuhause eindringt, egal ob der Keller komplett ausgebaut ist oder nicht. Nicht für jedes Haus können alle Radon-Eintrittspunkte angezeigt werden, das Bild zeigt jedoch die häufigsten. Jeder dieser Eintrittspunkte könnte zu einer hohen Konzentration an Radongas in Ihrem Zuhause beitragen.

Eine Radonmessung ist die einzige Möglichkeit, herauszufinden, ob in Ihrem Zuhause gefährlich hohe Konzentrationen an Radongas vorliegen, das ein Karzinogen der Klasse A ist und Lungenkrebs verursacht.

Testen Sie Ihr Zuhause noch heute!

Radon-Kurzzeitmessung: die richtige Wahl beim Hausverkauf

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Im Zusammenhang mit einem Hausverkauf kommt oft das Thema Radon zur Sprache. Während die Zeit knapp sein kann und schnelle Entscheidungen getroffen werden müssen, liegt oft keine aktuelle und zuverlässige Messung der Radonkonzentration im Haus vor. In solchen Fällen kann eine sogenannte Kurzzeitmessung eine gute Lösung sein. Eine korrekt durchgeführte Kurzzeitmessung gibt Verkäufern und Käufern eine Orientierung bezüglich des Radongehalts und eine Grundlage, um den weiteren Prozess zu vereinfachen.

Die weltweit genaueste Kurzzeitmessung

Um den Bedarf an zuverlässigen Messungen zu decken, hat Radonova die weltweit genaueste Messdose für Kurzzeitmessungen entwickelt – Rapidos. Inzwischen wird Rapidos in aller Welt genutzt, oft im Zusammenhang mit Hausverkäufen. Aber was genau macht Rapidos besser als andere Messdetektoren?

Die wichtigsten Eigenschaften, die Rapidos von anderen Produkten unterscheiden, sind folgende:

  • Bis auf 50 Bq/m3 genaue Messung der Radonkonzentration möglich
  • Sehr sichere Messergebnisse im Vergleich zu anderen Lösungen für die Kurzzeitmessung
  • Sichere Vakuumverpackungen mit Datumsangabe zur Lieferung der Radon-Messdetektoren
  • Die kürzesten Analyse- und Antwortzeiten auf dem Markt

Rapidos kann die Radonkonzentration mit relativ hoher Sicherheit bestimmen, da das Messvolumen zwei bis drei mal höher ist als bei Produkten anderer Marken. Das Messvolumen ist die Menge an Luft, die sich in der Kammer der Messdose befindet (wo die eigentliche Messung erfolgt). Durch das größere Volumen können mehr sogenannte Alphapartikel gemessen werden, die beim Zerfall von Radon entstehen. Das wiederum liefert eine größere und bessere Grundlage für die Analyse.

Hohe Qualität in allen Punkten

Hochpräzise Kurzzeitmessungen werden unter anderem durch die besonders reine Detektorfolie ermöglicht, die bei der Herstellung der Messdetektoren verwendet wird. Für eine genaue Analyse ist es erforderlich, dass im Zusammenhang mit der Herstellung und Verpackung (also vor Beginn der Messung) so wenige Spuren wie möglich vorkommen. Diese Spuren werden Hintergrundspuren genannt. Radonovas kontrollierter Herstellungsprozess in steriler Umgebung und mit kompletter Rückverfolgbarkeit garantiert, dass die Menge an Hintergrundspuren auf ein absolutes Minimum reduziert wird. Um zu verhindern, dass die Messdetektoren beim Transport mit Radon in Kontakt kommen, werden zudem alle Dosen vakuumverpackt. Dadurch ist leicht zu sehen, wenn eine Verpackung undicht ist.

Radonova nimmt zudem laufend an verschiedenen externen Vergleichstests teil, um eine gleichbleibend hohe Qualität zu gewährleisten. Darüber hinaus werden Radonovas Radonmessungen jährlich externen Prüfungen unterzogen, die für eine Zertifizierung gemäß den Normen ISO 17025, ISO 9001 und ISO 14001 erforderlich sind.
Außerdem unterscheiden sich Radonovas Kurzzeitmessungen dadurch von anderen Produkten, dass sie die kürzesten Liefer- und Analysezeiten auf dem Markt bieten. Das ist insbesondere bei Hausverkäufen wichtig, bei denen oft großer Zeitdruck herrscht.

Kurzinfo zu Radon

Radon ist ein unsichtbares Gas, das aus dem Erdboden kommt und sich in der Atemluft befindet. Radon zerfällt in sogenannte Radontöchter. Dabei handelt es sich um radioaktive Metallatome. Diese setzen sich in unseren Atemwegen fest und geben Strahlung ab. Auf diese Weise kann ein hoher Radongehalt Lungenkrebs verursachen.
Erhöhte Radonkonzentrationen sind bezüglich Krebserkrankungen das größte Gesundheitsrisiko, dem man durch die Luft in Gebäuden ausgesetzt sein kann. Jedes Jahr erkranken rund 500 Menschen in Schweden an Lungenkrebs aufgrund von erhöhten Radonkonzentrationen in Innenräumen.

Ratschläge und Empfehlungen des Strahlenschutzamtes zu Radon»

Radon als Gesundheitsrisiko – WHO-Bericht

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Wenn von den Gefahren von Radon die Rede ist, taucht häufig der Begriff Radonkarten auf. Eine Radonkarte zeigt eine Übersicht darüber, in welchen Gebieten das Risiko hoher Radonkonzentrationen besteht. Radonkarten gibt es sowohl als landesweite Karten als auch für einzelne Regionen. Das Problem bei Radonkarten ist jedoch folgendes: Sie sind kein geeignetes Werkzeug, wenn man wissen möchte, wie hoch die Radonkonzentration in einzelnen Gebäuden ist.
Ein aktueller Bericht der WHO mit dem Titel „Guidelines on Housing and Health“ (Leitlinien zu Wohnen und Gesundheit) beschreibt verschiedene Einflussfaktoren auf das Wohnen und die Gesundheit der Menschen. In diesem Bericht wird unter anderem Radon als Gesundheitsrisiko beschrieben. Der Bericht betont, dass Radon als krebserregender Stoff zu sehen ist, der mit Tabakrauch vergleichbar ist.

Die gesundheitsschädlichen Effekte von Radon werden unter anderem durch die Tatsache bestätigt, dass die WHO den Referenzwert für Radon in Wohnräumen auf 100 Bq/m³ absenken will. Das entspricht einem Drittel des Grenzwerts, der in der EURATOM-Richtlinie 59/2013 mit 300 Bq/m³ festgelegt wurde.

Radon verursacht Lungenkrebs

Radon ist als Gefahr für die Gesundheit ein globales Problem. Laut Berechnungen ist es jährlich für rund 230.000 Fälle von Lungenkrebs verantwortlich, einer Krebsart mit hoher Sterblichkeitsrate. José-Luis Gutiérrez Villanueva, Experte für Radonmessungen bei Radonova, kommentiert den neuesten WHO-Bericht:

„Es ist wichtig, Radon nicht gesondert zu behandeln, sondern es als einen Schadstoff wie andere zu sehen. Hinsichtlich dessen ist der Bericht der WHO sehr deutlich und wichtig. Der Bericht beschreibt die gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Radon, erklärt aber auch, wie man vorbeugende Maßnahmen ergreifen und gefährliche Radonkonzentrationen senken kann. Da zahlreiche Fälle von Lungenkrebs auf Radon zurückzuführen sind, ist es wichtig, bei diesem Thema Klartext zu reden.“

„Radon ist zwar ein globales Problem, aber der Bericht der WHO macht auch deutlich, dass Radon auf nationaler Ebene bekämpft werden muss. Damit dies effektiv geschehen kann, braucht jedes Land ein gut ausgearbeitetes Programm, das sich an die jeweils herrschenden Verhältnisse anpassen lässt.“

José-Luis Gutiérrez Villanueva befasst sich bereits seit 15 Jahren mit Fragen rund um das Thema Radon. José-Luis schrieb seine Doktorarbeit zum Thema „Radon concentrations in soil, air and water in a granitic area: instrumental development and measurements“ (Universität Valladolid, 2008) und ist unter anderem Experte für die Analyse von Daten und verschiedene Techniken der Radonmessung. Als Sekretär bei der European Radon Association hat José-Luis zudem umfangreiche Erfahrungen in der internationalen Zusammenarbeit zum Thema Radon gesammelt.

Weitere Informationen und den WHO-Bericht „Guidelines on Housing and Health“ finden Sie hier»

Weitere Informationen zu Radon und Radonmessungen finden Sie hier»

Freisetzung von Radon durch klassische Armbanduhren, Uhren und Anzeigen mit Leuchtfarbe

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Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelten Forscher eine Methode, ‚Radium-226‘ mit Farbe zu kombinieren. So entstand ‚radiolumineszente Farbe‘. Diese Entwicklung hatte zur Folge, dass das neue Produkt bei der Fertigung von Uhren und Telefonen verwendet wurde. Auch bei Instrumententafeln in Flugzeugen (die heute alle als klassisch gelten) kam es zum Einsatz und sorgte dafür, dass die Anzeigen im Dunkeln leuchteten.

Jedoch sollte diese neue Methode unvorhergesehene Folgen haben. Im Jahr 1925 verklagte eine Gruppe von Radium-Malerinnen, die später den Namen ‚Radium Girls‘ erhielten, ihren Arbeitgeber aufgrund gesundheitlicher Probleme. Es wurde angenommen, dass die Ursache in einer Arbeitsmethode lag, die man das ‚Anspitzen‘ der Pinsel nannte. Dabei wurden die Enden der Pinsel abgeleckt, so dass die Borsten spitz zuliefen.
Auf diese Weise gelangte Radium von den Pinseln in den Körper. Infolgedessen wurde die Methode des ‚Anspitzens‘ der Pinsel ab 1930 nicht mehr angewandt, und es traten keine körperlichen Beschwerden durch Radium mehr auf. Aus diesem Grund glaubten viele, dass von Radium kein Gesundheitsrisiko ausgeht, solange man es nicht konsumiert.

Sechzig Jahre später stellten sich Forscher der Universität Northampton die Frage, ob ‚klassische‘ Uhren, Armbanduhren, Telefone und ähnliche Geräte, die mit Radiumfarbe lackiert wurden, die Konzentration an Radongas beeinflussen können, da durch natürlichen Zerfall von Radium Radongas entsteht.

Die Studie wurde in einem kleinen Schlafzimmer durchgeführt, in dem zunächst die Konzentration an Radongas als Ausgangswert gemessen wurde. Anschließend stattete man das Zimmer mit 30 Uhren mit Radium-Zifferblättern aus, um zu sehen, ob sich die Radonkonzentration erhöhte, und falls ja, wie stark. Bei einer erneuten Messung wurde festgestellt, dass die Radonkonzentration im Raum das 134-fache des Wertes erreicht hatte, ab dem die US-amerikanische Umweltschutzbehörde EPA dazu rät, Maßnahmen zu ergreifen.

Die Daten dieser Studie, welche die erste ihrer Art ist, deuten auf eine bislang nicht beachtete Gefahr hin. Diesem Risiko setzen Sie sich aus, wenn Sie Uhren mit Radium-Zifferblatt oder andere Artikel mit Radium-haltiger Farbe besitzen, sammeln oder lagern.

Denken Sie also erst einmal in Ruhe nach, bevor Sie sich für solche Klassiker entscheiden.

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Zeitungsartikel

Warum ist Radon gefährlich?

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Beim Kauf von Häusern und Gebäuden, ist es oft üblich, eine Radonmessung durchzuführen. Aber was ist eigentlich Radon, warum muss man messen und warum ist es gefährlich?

Radon

Radon ist ein chemisches Element mit der Ordnungszahl 86 und dem Elementsymbol Rn. Es ist ein sogenanntes Edelgas, was bedeutet, dass es bei Zimmertemperatur als Gas vorkommt und dass das Element nicht so leicht mit anderen Elementen reagiert. Allerdings ist das Gas Radon radioaktiv und zerfällt von selbst. Wenn Radon zerfällt, wird eine ionisierende Strahlung abgegeben, die gefährliche Alpha-Partikel enthält.  Das Einatmen von Radon zählt neben dem Rauchen zu den größten Risiken, an Lungenkrebs zu erkranken. Berechnungen ergeben, dass Radon in Wohnungen in Deutschland etwa 1.900 Todesfälle pro Jahr verursacht. Für die Europäische Union liegt diese Zahl bei ca. 20.000 Todesfällen.

Ionisierende Strahlung

Ionisation bedeutet, dass Elektronen aus einem Atomkern entfernt werden, zum Beispiel durch Strahlung. Die Atome, die sich vorher im Gleichgewicht befanden, werden stattdessen zu geladenen Ionen, die mit anderen Atomen oder Ionen reagieren können. Solche Reaktionen können ein DNA-Molekül schädigen und/oder verändern, Mutationen und Krebs verursachen oder Zellen abtöten. Aus diesem Grund ist ionisierende Strahlung und damit Radon gefährlich für Menschen.

Warum wird man im Haus Radon ausgesetzt?

Im Normalzustand kommt Radon ja, wie oben genannt, als Gas vor. Reicht es da nicht, wenn man das Radon ordentlich auslüftet? Doch, in gewisser Weise kann man das schon. Bestimmte Arten von Radonproblemen lassen sich gerade durch Verbesserung der Belüftung lösen. Leider wird die Luft jedoch ständig mit dem Gas neu angereichert, wenn das Haus auf einem Boden gebaut ist, in dem sich Radongas bildet.

Radon entsteht in einer „Zerfallskette“, d. h. andere radioaktive Elemente zerfallen und bilden neue. Am Anfang dieser Kette befinden sich u.a. Uran und Radium, zwei radioaktive, chemische Elemente, die in bestimmten Erdreichen vorkommen. In Gebieten mit hohem Uran- oder Radiumgehalt im Boden steigt die Gefahr für sogenanntes Bodenradon an. Besonders in Gebäuden, die unterkellert sind, kommt Radon häufig vor, da die Wände stärker dem sie umgebenden Boden ausgesetzt sind.

Langzeiteffekte und Strahlendosis

Ein erhöhter Radongehalt im Haus kann ein erhöhtes Krebsrisiko, besonders Lungenkrebs, beinhalten. Wohnt und hält man sich über längere Zeit in so einem Haus auf, kann das Radon allmählich zu Schädigungen führen. Bei Nichtrauchern ist das Risiko jedoch sehr gering, Heute wird empfohlen, keinen höheren Radongehalt als 300 Bq/m3 in den Räumen zu haben, in denen man sich oft aufhält. Ist der Wert höher, sollten die Radonprobleme behoben werden, zum Beispiel durch Belüftung oder Abdichten des eindringenden Bodenradons.

Radonmessung im Erdboden

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Radonova bringt neues Produkt für sichere Radonmessung im Erdboden auf den Markt
Radonova Laboratories bringt einen neuen Detektor heraus, der Radonmessungen im Erdboden sicherer und einfacherer macht. Der neue Detektor Ecotrak® kann vor Beginn von Neu- oder Umbauarbeiten eingesetzt werden und liefert schnelle und verlässliche Daten zur Menge des Radons im Boden.
Im Unterschied zu anderen häufig verwendeten Detektoren wurde Ecotrak® auch in internationalen Vergleichstests getestet. Der Detektor ist bei der Lieferung in einem Beutel (Tyvek-Beutel) eingepackt, der ihn vor Feuchtigkeit, Schmutz und anderen Einwirkungen schützt, die das Messergebnis verfälschen könnten.

Erdbohrung

Ecotrak® muss nicht sofort zur Analyse eingesendet werden, sondern kann eingesammelt und für kurze Zeit bei Händlern aufbewahrt werden. Das sorgt für eine praktischere Handhabung und ermöglicht es, Detektoren von verschiedenen Messungen zusammen einzusenden.

„Die Messung von Radon im Erdboden ist verhältnismäßig einfach. Die Herausforderung besteht darin, es auf eine Weise zu messen, die zuverlässige Daten liefert. Das bedeutet zum einen, dass das Produkt selbst eine hohe Qualität aufweisen und den Belastungen gewachsen sein muss, die eine Messung im Erdboden mit sich bringt. Zum anderen muss man ein akkreditiertes Labor beauftragen, das sich an internationalen Tests beteiligt. So ist es möglich, faktenbasierte Vergleiche mit großen Mengen an Referenzdaten durchzuführen“, sagt Karl Nilsson, Geschäftsführer von Radonova Laboratories.

„Mit der Einführung des neuen Detektors machen wir die Messung von Radon im Erdboden einfacher und sicherer als je zuvor. Unabhängig davon, um welche Art von Bau es sich handelt, ist es äußerst wichtig, das Thema Radon vollständig unter Kontrolle zu haben. In manchen Fällen verlangen auch die zuständigen Bauämter eine Messung der Radonkonzentration im Erdboden, bevor sie eine Baugenehmigung erteilen. Sollte sich bei einer Messung herausstellen, dass man auf sogenanntem Hochrisikoboden baut, ist es möglich, von Anfang an auf eine Art zu bauen, die einen Schutz vor Radon bietet“, berichtet Oskar Boström, Produktverantwortlicher bei Radonova Laboratories.

Kurzinfo zu Radon im Erdboden

Uran und Radium sind die zwei Elemente, die zu der im Erdboden vorkommenden Radonkonzentration beitragen. Die Menge an Radongas variiert je nach Art des Bodens sehr stark. Allgemein lässt sich sagen, dass die Konzentrationen oft umso höher ausfallen, je mehr Luft der Boden enthält. Eine kompaktere Zusammensetzung des Bodens verhindert hingegen eine Ausbreitung des Radons.

Ecotrak® in Kürze

  • In anspruchsvollen internationalen Vergleichsstudien getestet
  • Unempfindlich gegen Feuchtigkeit (größere Mengen an Wasser beeinträchtigen jedoch das Messergebnis)
  • Versand im Schutzbeutel (Tyvek-Beutel)
  • Kann für kurze Zeit eingesammelt und aufbewahrt werden (zur effektiveren Bearbeitung mehrerer Messungen)
  • Messung dauert in der Regel 1-7 Tage
  • Kann ganzjährig zur Messung verwendet werden (solange der Boden frostfrei ist)
  • Es wird empfohlen, für Messungen von Hausflächen bis 100 m² mindestens drei Detektoren zu verwenden sowie bei größeren Flächen mindestens einen zusätzlichen
  • Detektor für jede zusätzliche Fläche von 50 m².

Wenn Sie weitere Informationen zum neuen Detektor Ecotrak® wünschen, können Sie Radonova hier kontaktieren.

Leitfaden für Radonmessungen an Arbeitsplätzen

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Im Zusammenhang mit der im Februar 2018 in Kraft getretenen EU-Strahlenschutzrichtlinie (2013/59 Euratom), muss der Arbeitgeber den Radongehalt am Arbeitsplatz kennen. Und er muss angemessene Maßnahmen ergreifen, wenn die Radonwerte über dem nationalen Grenzwert für Radon liegen. In Verbindung mit der Einführung der neuen Richtlinie treten häufig Fragen auf, wie denn Radonmessungen an Arbeitsplätzen ablaufen.

Wie werden Radonmessungen an Arbeitsplätzen durchgeführt und woran sollte gedacht werden?

Im Grunde ist es einfach, Radon zu messen. Man bestellt Radondetektoren, stellt sie auf, registriert sie, d.h. füllt online ein Formular aus, und sammelt die Detektoren nach Ablauf einer bestimmten Zeit wieder ein. Dann schickt man die Detektoren an das Radonlabor, das nach der Analyse einen Ergebnisbericht erstellt. Diesen Bericht bekommt man dann als Anhang in einer E-Mail und/oder kann online eingesehen werden. Es gibt jedoch einige Aspekte, die zu berücksichtigen sind: Zum Beispiel die Frage, wie viele Radondetektoren werden für eine zuverlässige Radonmessung benötigt? Ein anderer Aspekt ist die Frage, wie kann die Arbeit so effektiv wie möglich durchgeführt werden? Der größte Kostenfaktor für eine Radonmessung ist die Zeit, die benötigt wird, um die Radondetektoren zu platzieren, zu registrieren und wieder einzusammeln. Deshalb ist ein effizienter und sicherer Prozess in allen diesen Schritten erforderlich.

Forderungen, die Sie bei Radonmessung am Arbeitsplatz stellen sollten

Um zeiteffizient zu sein und eine korrekte Messung zu erhalten, sollte derjenige, der einen Arbeitsplatz misst, folgende Anforderungen an das Messlabor stellen, bei dem die Radondetektoren gekauft wurden. Dies unabhängig davon, ob Sie es selbst tun oder einen externen Berater beauftragen.

Vergewissern Sie sich:

  • Die Messung wird mit Radondetektoren eines akkreditierten Radonlabors durchgeführt.
  • Die Lieferzeit für Detektoren beträgt 2-3 Werkstage nach Bestellung
  • Die Lieferzeit für den digitalen Analysebericht liegt innerhalb einer (1) Woche ab Ankunft der Detektoren im Labor
  • Das Labor verfügt über eine Webapp, die es ermöglicht, Messdaten einzugeben und Ergebnisse herunterladen zu können sowie: Messungen zu filtern, zum Beispiel nach Adresse, Auftragsbezeichnung etc;  Zusammengeführte Berichte im PDF-Format herunterzuladen; Tablet oder ein anderes mobiles Endgerät bei der Platzierung verwenden zu können

Es ist auch wichtig, den eigenen Mitarbeitern die Radonmessung anzukündigen. Informationsmaterial bezüglich Radon und den geplanten Messungen sollte deshalb vor Beginn der Messung ausgeteilt werden.

Es ist ebenfalls wichtig, das Reinigungspersonal zu informieren, wenn dieser Dienst extern ausgeführt wird. Die Radondetektoren müssen sicher platziert werden, damit sie während der Messung nicht bewegt oder anderweitig beeinträchtigt werden können (kann z. B. mit Bindegurt gemacht werden).

Wie viele Radondetektoren werden zur Radonmessung am Arbeitsplatz benötigt?

Bei der Radonmessung am Arbeitsplatz empfehlen wir den Richtlinien zu folgen, die von IRMA (International Radon Measurement Association) angegeben werden. Dann werden auch die nationalen Anforderungen erfüllt. Der Vorteil der IRMA-Richtlinien ist zudem, dass sie ein gutes Verfahren bei Messprojekten aufzeigen, was hilft, die benötigte Zeit zu reduzieren.

Bei einer Radonmessung sollten folgende Räumlichkeiten gemessen werden:

  • Räume, die regelmäßig mehr als vier Stunden pro Tag genutzt werden
  • Alle unterirdischen Räumlichkeiten / Kellerräume mit hohem Risiko für Radonbelastung, die von einer Person mehr als 50 Stunden pro Jahr genutzt werden
  • Sämtliche aktuelle Räumlichkeiten/Räume im Keller- oder Erdgeschoß. Für größere Räume: mindestens ein Detektor pro 150 m²
  • In oberen Stockwerken:  Mindestens zwei Detektoren sowie mindestens ein Detektor pro 250m²

Was passiert, wenn der Referenzwert überschritten wird?

Wenn der Radongehalt am Arbeitsplatz den Referenzwert überschreiten sollte, müssen Maßnahmen zur Senkung des Radongehalts ergriffen werden. Manchmal kann dies durch Steuerung der Belüftung erfolgen. Bei erhöhtem Radonwert empfiehlt es sich jedoch, einen Radon-Berater zu kontaktieren, der herausfinden kann, woher das Radon kommt und von dem ausgehend, geeignete Gegenmaßnahem vorschlagen kann.

Es ist üblich, dass der Radongehalt während der Arbeitszeit niedriger ist als außerhalb der Arbeitszeit, weil die Arbeitsräume häufig während der Arbeitszeit stärker belüftet werden. Sollte es sich zeigen, dass der Grenzwert überschritten wird, ist es ratsam, eine Folgemessung (eine kürzere Zeit) während der Arbeitszeit durchzuführen, um die Radon-Exposition abschätzen zu können, der die Mitarbeiter ausgesetzt sind. Dies kann zum Beispiel mit Radonovas Duotrak erfolgen.

Radon kann eine Gesundheitsgefahr an allen Arbeitsplätzen sein

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Radon ein Gesundheitsrisiko am Arbeitsplatz. Radon ist ein sogenanntes Edelgas, das ionisierende Strahlung abgibt und damit radioaktiv ist. Ionisierende Strahlung kann zur Schädigung von Zellen führen, was wiederum zu einem erhöhten Krebsrisiko führt. Das Einatmen von Radon zählt neben dem Rauchen zu den größten Risiken, an Lungenkrebs zu erkranken. Berechnungen ergeben, dass Radon in Wohnungen in Deutschland etwa 1.900 Todesfälle pro Jahr verursacht. Für die Europäische Union liegt diese Zahl bei ca. 20.000 Todesfällen.

Das Gas Radon ist ein chemisches Element, das direkt aus dem Boden kommen kann, da Radon gebildet wird, wenn Uran zerfällt. Es kommt also natürlich vor. Welche Radonkonzentrationen in einem Gebäude auftreten, wird durch die Radonbildung im Baugrund, die den Radontransport bestimmenden Eigenschaften der dort vorkommenden Materialien und die Bauweise bestimmt.

Woher weiß man, ob Radon ein Gesundheitsrisiko am Arbeitsplatz ist?

Es ist einfach, den Radongehalt am Arbeitsplatz zu messen, um zu sehen, ob der Wert die Grenze übersteigt, ab wann Radon als Gesundheitsrisiko eingestuft wird. Beträgt die Radon -Konzentration am Arbeitsplatz mehr als 300 Bq/m3, müssen sofort Maßnahmen eingeleitet werden, um die Radon-Konzentration dort zu senken.

Man misst den Radongehalt einfach und leicht mit Hilfe von Radondetektoren, die in den Räumen aufgestellt werden, in denen sich die Menschen am aller meisten aufhalten. Wenn es sich um Wohngebäude handelt, sind das normalerweise Schlafzimmer und Wohnzimmer. An Arbeitsplätzen gilt es, ähnliche Räume zu finden, in denen sich oft und lange aufgehalten wird.

Die oben genannten Radondetektoren sind in zwei verschiedenen Ausführungen erhältlich; diese ermöglichen Langzeitmessung oder Kurzzeitmessung. Eine Langzeitmessung muss während des Winterhalbjahres stattfinden und sollte mindestens drei Monate dauern, um ein so vollständiges Resultat wie möglich über den Radongehalt im Gebäude zu ergeben. Mit Hilfe der Langzeitmessung kann ein sogenannter Jahresmittelwert für den Radongehalt erstellt werden. Es gibt ebenfalls Detektoren, die für die Ausführung von Kurzzeitmessungen verwendet werden. Eine Messung mit ihnen dauert nur ungefähr zehn Tage. Sie ergeben jedoch keine so exakten Resultate wie die Langzeitmessungen.

Wie behebt man hohe Radongehalte?

Es gibt ein paar verschiedene Maßnahmen, die hohe Radongehalte beheben können. Einer der gebräuchlichsten ist, dass man ganz einfach häufiger lüftet, um die Konzentration von Radon in der Luft zu verringern. Das Abdichten von Rissen, Fugen und Rohrdurchführungen in Boden berührenden Hausbereichen sind ebenfalls einfache Maβnahmen, die ausreichen können. Detaillierte Informationen zur Ausgestaltung von Radonschutzmaßnahmen hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) im „Radon-Handbuch Deutschland“ zusammengestellt.

Warum kommt Radon in Wohnhäusern vor und wo kommt das Radon her?

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Wenn man ein Haus besitzt oder ein Haus kaufen möchte, wird oft vom Radonwert gesprochen und dass man diesen aus gesundheitlichen Gründen im Auge behalten soll. Aber woher kommt das Radon?

Radon ist ein Gas, das auf natürliche Weise im Erdreich vorkommt. Es ist ein sogenanntes Edelgas und ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Rn sowie der Ordnungszahl 86 im Periodensystem. Die Eigenschaft, die dafür verantwortlich ist, dass Radon der Gesundheit schadet, ist seine Radioaktivität. Radioaktivität bedeutet, dass das Element Radon Strahlung abgibt, sogenannte ionisierende Strahlung, die das biologische System beeinflusst. Das chemische Element Radon ist Teil einer Zerfallskette, zu der u.a. die chemischen Elemente Uran und Radium (beide ebenfalls radioaktiv) gehören. Die ionisierende Strahlung kann Zellen beschädigen und damit einen Zellentod verursachen sowie DNA-Moleküle im Körper zerstören, was zu Mutation führen kann und damit zum Krebs. Besonders Lungenkrebs ist eine Krebsart, die auf Radonstrahlung zurückgeführt werden kann.

Woher kommt das Radon in den Wohnhäusern?

Radon bildet sich ursprünglich aus Uran und Radium, die natürlich im Erdreich vorkommen. Baut man ein Haus auf so einem Boden und wenn das Haus auch noch einen Keller hat, dann kann man Probleme mit Radon bekommen. Die Gebäudeteile, die Kontakt mit dem Erdboden haben, können, wenn sie nicht dicht sind, Radon aus dem Untergrund eindringen lassen.

Untersuchung und Messung

Es ist einfach, Radon in seinem Wohnhaus zu messen und zu prüfen. Ein Radonlabor hilft dabei, indem es Messdetektoren für Radon liefert, die einfach an die Decke der Zimmer gehängt werden, in denen man Radon messen will. Die Messungen sollten über einige Monate stattfinden und danach werden die Radondetektoren zurück an das Labor zur Analyse geschickt. Man bekommt dann einen Radonwert für jedes Zimmer. Der Referenzwert für Radon liegt heute bei 300 Bq/m3 in Gebäude und Arbeitzplätze. Wird dieser Wert überschritten, sollte man in irgendeiner Form eine Radonsanierung vornehmen.

Globale Studie zu Radon bestätigt seine gesundheitsschädlichen Auswirkungen

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Eine Studie, die auf Daten aus 66 Ländern basiert und in der Fachzeitschrift Environmental Health Perspectives (EHP) veröffentlicht wurde, bestätigte, dass ein deutlicher Zusammenhang zwischen der Exposition mit Radon und dem Risiko einer Lungenkrebserkrankung besteht. Aktualisierte Daten aus dem Jahr 2012 zeigen, dass es im Verlauf dieses Jahres ca. 226.000 Todesfälle durch Lungenkrebs gab, bei denen eine Verbindung zu Radon bestand. Dies bedeutet, dass insgesamt rund drei Prozent aller Todesfälle durch Krebs auf Radon zurückzuführen sind.

Radon zweithäufigste Ursache von Lungenkrebs
„Nach dem Rauchen ist Radon die zweithäufigste Ursache von Lungenkrebs. Dies macht Radon weltweit zu einem ernsten Gesundheitsproblem, dem es sich mit Fachkompetenz und moderner Technologie zu stellen gilt“, sagt Karl Nilsson, Geschäftsführer von Radonova Laboratories in Schweden.

„Heutzutage ist es möglich, einen großen Teil der gesundheitsschädlichen Radonkonzentrationen festzustellen und in den Griff zu bekommen, aber dazu müssen viele Länder das Thema Radon ernster nehmen. In Schweden sowie den USA ist man bei der Arbeit gegen hohe Radonbelastungen schon relativ weit. In manchen anderen Teilen der Welt hat man sich dagegen noch überhaupt nicht in der Weise mit dem Thema auseinandergesetzt, die notwendig wäre, um die Gesundheitsrisiken und Todesfälle zu reduzieren“, sagt Karl Nilsson.

Die Studie wurde in Ausgabe 5 (2018) der Zeitschrift EHP präsentiert und ist hier verfügbar»

Globale Schätzung der Lungenkrebsmortalität in Folge von Radon in der Umgebung

Internet Globus

Radonmessung ist wichtig, egal wo Sie wohnen!

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In Deutschland gibt es Radonkarten, die zeigen welche Gebiete von Radon betroffen sind. Das hat zur Folge, dass viele Menschen Radon nicht messen, weil sie glauben in einem radonfreien Gebiet zu wohnen. Aber das stimmt nicht! So gut wie ganz Deutschland ist dem Radon ausgesetzt. Die lokalen Unterschiede innerhalb der Wohnviertel können sehr groß sein. Das bestätigen schwedische Studien , die Radonova durchgeführt hat, in denen die Messergebnisse  innerhalb ein- und desselben Wohnviertels überprüft wurden. Deshalb ist es also wichtig, eine Radonmessung zu machen und sich nicht nur auf Radonkarten zu verlassen.

Warum gibt es große, lokale Unterschiede im Radongehalt

Das hängt teils von den Variationen des Radons im Boden ab, teils davon, wie die Häuser gebaut sind, ob sie Instand gehalten und welche Umbauten vorgenommen wurden.

Der Radongehalt im Boden beruht u.a. darauf, in welchem Umfang sich die chemischen Elemente Uran und Radium in unseren Gesteinsarten und damit auch in unseren Bodenarten befinden. Das Radongas bildet sich aus diesen chemischen Elementen und wird durch die Erdschichten mit Hilfe von Luft und Wasser weiter transportiert. Das bedeutet zum Beispiel, dass ein Haus, gebaut aus Sand und Kiesel, einem höheren Radonrisiko ausgesetzt ist. Diese Bodenarten mit hoher Porosität enthalten große Mengen Luft, die Radon leicht nach oben in die Gebäude transportieren können.

Warum dringt Radon in Häuser ein?

Radon aus dem Boden dringt in Ein- und Mehrfamilienhäuser auf viele verschiedene Weisen ein. Undichte Rohre und Leitungen für eingehende Elektrizität und Wasser ermöglichen, dass Radon in das Haus eindringt. Ein Betongfundament mit durchgehenden Rissen kann ebenfalls der Grund für das Eindringen von Radon sein.

Die oben genannten Ursachen haben zur Folge, dass der Radongehalt in den einzelnen Wohnvierteln lokal sehr unterschiedlich hoch sein kann. Deshalb ist es immer wichtig, den Radongehalt in der Raumluft zu messen, unabhängig davon, wo man wohnt und wie man wohnt, ob im Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus.