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Was ist Radon und wie misst man Radon?

By | Radonmessung | No Comments

Radon ist ein sogenanntes Edelgas, das auch radioaktiv ist, d. h.  es gibt Strahlung ab, die ionisierend ist.  Wenn Menschen zu sehr dieser Strahlung  an ihrem Arbeitsplatz oder in ihrer Wohnung ausgesetzt sind, kann das zur Schädigung der Zellen und damit zum Krebs  führen.  Man schätzt, dass weltweit bis zu 14 %  aller Lungenkrebserkrankungen hauptsächlich auf  Radon auf zurückzuführen sind.

Radon kommt aus dem Erdreich

Radon kommt natürlich im Boden vor, da Radon entsteht, wenn Uran zerfällt.  Radon betrifft meistens Häuser, die einen Keller haben oder auf andere Weise direkt mit dem Erdreich verbunden sind.

Radon wird mit Detektoren gemessen

Radon wird gewöhnlich mit Hilfe von sogenannten Radondetektoren gemessen.  Das sind kleine „Dosen“ (Detektoren), die man in der Wohnung oder am Arbeitsplatz  über einen bestimmten Zeitraum hinweg auslegt, um festzustellen, wie hoch die Radonwerte in genau den Räumen sind, in denen die Messungen  durchgeführt wurden.

Es ist deshalb am besten, die Radondetektoren in Räumen aufzustellen, in denen man sich oft aufhält wie Schlafzimmer und  Wohnzimmer.  In dem Raum,  in dem man selbst oder die Familie die meiste Zeit verbringt, kann es sinnvoll sein, zwei Detektoren an unterschiedlichen Stellen im Zimmer zu platzieren, um eine so genaue Messung wie möglich zu bekommen

Schnellmessung oder Langzeitmessung

Es gibt zwei verschiedene Arten von Detektoren, die man zur Messung von Radon verwenden kann.  Die erste dieser beiden ist der Detektor, der eine Langzeitmessung ausführt. Dieser ist am meisten bekannt. Mit Hilfe einer sogenannten Langzeitmessung, bekommt man einen Jahresmittelwert vom Radongehalt in der Raumluft.  Eine Langzeitmessung von Radon ist nur während des Winterhalbjahres  möglich, da  im Gegensatz zum Sommer weniger fleißig gelüftet wird. Dies hat zur Folge, dass das Radon konzentriert wird  und somit die Messung optimiert.  Die Langzeitmessung dauert ungefähr drei  Monate bis ein Jahr und alles was man machen muss,  ist die Detektoren zu platzieren und sie dann während des gesamten Zeitraumes liegen zu lassen, bevor man die Detektoren wieder zurück sendet.

Sollten Sie nicht die notwendige Zeit für eine Langzeitmessung haben, gibt es  zudem Detektoren, die eine Schnellmessung ausführen.  Sie ermittelten zwar  nicht die durchschnittliche Jahresmenge von Radon, können  aber schnell einen annähernden Hinweis geben, wie sehr das Gebäude Radon ausgesetzt ist. Schnellmessungen dauern bis zu zehn Tage und können das ganze Jahr über durchgeführt werden.

Nach der Messung

Wenn der Messzeitraum für die gewählten Detektoren abgelaufen ist, sendet man die Detektoren ganz einfach wieder zurück. Danach bekommt man einen vollständigen Ergebnisbericht erstellt.  Es dauert üblicherweise nur eine Woche bis dieser Bericht an Sie abgeschickt wird.

Radonmessung ist wichtig, egal wo Sie wohnen!

By | Einfamilienhäuser, Radonmessung | No Comments

In Deutschland gibt es Radonkarten, die zeigen welche Gebiete von Radon betroffen sind. Das hat zur Folge, dass viele Menschen Radon nicht messen, weil sie glauben in einem radonfreien Gebiet zu wohnen. Aber das stimmt nicht! So gut wie ganz Deutschland ist dem Radon ausgesetzt. Die lokalen Unterschiede innerhalb der Wohnviertel können sehr groß sein. Das bestätigen schwedische Studien , die Radonova durchgeführt hat, in denen die Messergebnisse  innerhalb ein- und desselben Wohnviertels überprüft wurden. Deshalb ist es also wichtig, eine Radonmessung zu machen und sich nicht nur auf Radonkarten zu verlassen.

Warum gibt es große, lokale Unterschiede im Radongehalt

Das hängt teils von den Variationen des Radons im Boden ab, teils davon, wie die Häuser gebaut sind, ob sie Instand gehalten und welche Umbauten vorgenommen wurden.

Der Radongehalt im Boden beruht u.a. darauf, in welchem Umfang sich die chemischen Elemente Uran und Radium in unseren Gesteinsarten und damit auch in unseren Bodenarten befinden. Das Radongas bildet sich aus diesen chemischen Elementen und wird durch die Erdschichten mit Hilfe von Luft und Wasser weiter transportiert. Das bedeutet zum Beispiel, dass ein Haus, gebaut aus Sand und Kiesel, einem höheren Radonrisiko ausgesetzt ist. Diese Bodenarten mit hoher Porosität enthalten große Mengen Luft, die Radon leicht nach oben in die Gebäude transportieren können.

Warum dringt Radon in Häuser ein?

Radon aus dem Boden dringt in Ein- und Mehrfamilienhäuser auf viele verschiedene Weisen ein. Undichte Rohre und Leitungen für eingehende Elektrizität und Wasser ermöglichen, dass Radon in das Haus eindringt. Ein Betongfundament mit durchgehenden Rissen kann ebenfalls der Grund für das Eindringen von Radon sein.

Die oben genannten Ursachen haben zur Folge, dass der Radongehalt in den einzelnen Wohnvierteln lokal sehr unterschiedlich hoch sein kann. Deshalb ist es immer wichtig, den Radongehalt in der Raumluft zu messen, unabhängig davon, wo man wohnt und wie man wohnt, ob im Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus.

Warum ist Radon gefährlich?

By | Privat, Radonmessung | No Comments

Beim Kauf von Häusern und Gebäuden, ist es oft üblich, eine Radonmessung durchzuführen. Aber was ist eigentlich Radon, warum muss man messen und warum ist es gefährlich?

Radon

Radon ist ein chemisches Element mit der Ordnungszahl 86 und dem Elementsymbol Rn. Es ist ein sogenanntes Edelgas, was bedeutet, dass es bei Zimmertemperatur als Gas vorkommt und dass das Element nicht so leicht mit anderen Elementen reagiert. Allerdings ist das Gas Radon radioaktiv und zerfällt von selbst. Wenn Radon zerfällt, wird eine ionisierende Strahlung abgegeben, die gefährliche Alpha-Partikel enthält.  Das Einatmen von Radon zählt neben dem Rauchen zu den größten Risiken, an Lungenkrebs zu erkranken. Berechnungen ergeben, dass Radon in Wohnungen in Deutschland etwa 1.900 Todesfälle pro Jahr verursacht. Für die Europäische Union liegt diese Zahl bei ca. 20.000 Todesfällen.

Ionisierende Strahlung

Ionisation bedeutet, dass Elektronen aus einem Atomkern entfernt werden, zum Beispiel durch Strahlung. Die Atome, die sich vorher im Gleichgewicht befanden, werden stattdessen zu geladenen Ionen, die mit anderen Atomen oder Ionen reagieren können. Solche Reaktionen können ein DNA-Molekül schädigen und/oder verändern, Mutationen und Krebs verursachen oder Zellen abtöten. Aus diesem Grund ist ionisierende Strahlung und damit Radon gefährlich für Menschen.

Warum wird man im Haus Radon ausgesetzt?

Im Normalzustand kommt Radon ja, wie oben genannt, als Gas vor. Reicht es da nicht, wenn man das Radon ordentlich auslüftet? Doch, in gewisser Weise kann man das schon. Bestimmte Arten von Radonproblemen lassen sich gerade durch Verbesserung der Belüftung lösen. Leider wird die Luft jedoch ständig mit dem Gas neu angereichert, wenn das Haus auf einem Boden gebaut ist, in dem sich Radongas bildet.

Radon entsteht in einer „Zerfallskette“, d. h. andere radioaktive Elemente zerfallen und bilden neue. Am Anfang dieser Kette befinden sich u.a. Uran und Radium, zwei radioaktive, chemische Elemente, die in bestimmten Erdreichen vorkommen. In Gebieten mit hohem Uran- oder Radiumgehalt im Boden steigt die Gefahr für sogenanntes Bodenradon an. Besonders in Gebäuden, die unterkellert sind, kommt Radon häufig vor, da die Wände stärker dem sie umgebenden Boden ausgesetzt sind.

Langzeiteffekte und Strahlendosis

Ein erhöhter Radongehalt im Haus kann ein erhöhtes Krebsrisiko, besonders Lungenkrebs, beinhalten. Wohnt und hält man sich über längere Zeit in so einem Haus auf, kann das Radon allmählich zu Schädigungen führen. Bei Nichtrauchern ist das Risiko jedoch sehr gering, Heute wird empfohlen, keinen höheren Radongehalt als 300 Bq/m3 in den Räumen zu haben, in denen man sich oft aufhält. Ist der Wert höher, sollten die Radonprobleme behoben werden, zum Beispiel durch Belüftung oder Abdichten des eindringenden Bodenradons.

Web-Applikation für Kunden und Partner – RadOnline

By | Nachrichten | No Comments

Jetzt starten wir eine neue Version unserer Web-Applikation für Kunden und Partner – RadOnline. Die neue Web-App verfügt über eine völlig neue intuitive Oberfläche und ermöglicht den Benutzern einen sicheren Zugriff auf Berichte, Messaufträge und andere Daten, die in Echtzeit aktualisiert werden.

Die Einführung der neuen Web-App soll es noch einfacher machen, unsere Dienstleistungen in der Radonmessung und Analyse von Radonproben zu nutzen. Die neue Version von RadOnline stellt sowohl zusammenfassende als auch detaillierte Informationen sicher zur Verfügung, unabhängig davon, ob das Login über einen PC, Smartphone oder ein anderes mobiles Endgerät erfolgt. Die Web-App hat auch eine einfachere Navigation mit effektiven Such-, Filter- und Exportfunktionen bekommen.

Durch die Verknüpfung von Meine Seiten mit der Datenbank von Radonova bieten wir unseren Kunden den einfachsten und schnellst möglichen Zugang zu den gesuchten Informationen. Gleichzeitig haben wir die neuste Version entwickelt, um sie zu einem effektiven Hilfsmittel für sowohl große als auch kleine Messprojekte zu machen. Uns ist es auch wichtig, ein positives Kundenerlebnis auf allen Ebenen zu bieten. Mit der neuen RadOnline wollen wir zuverlässige Radonmessungen und höchste Qualität mit noch besserem Service für unsere Kunden verbinden, sagt Geschäftsführer Karl Nilsson.

Kurz über die neue Web-App:

• Bessere Übersicht und die Möglichkeit, Messdaten auf einfache Weise einzugeben sowie die Ergebnisse herunterzuladen.
• Messungen zum Beispiel nach Adresse, Auftragskennzeichnung usw. zu filtern.
• Zusammengeführte Berichte im PDF-Format herunterladen.
• Responsives Webdesign passt sich dem verwendeten Endgerät an.

Chronik, Information und laufende Messaufträge sind unverändert und für unsere Kunden und Partner über die neue Web-App zugänglich. Wenn Sie bereits Kunde oder Partner sind, benutzen Sie dieselben Login-Daten wie bisher. Wenden Sie sich bitte an unseren Kundendienst kundendienst@radonova.de, wenn Sie Hilfe aufgrund verlorener Login-Daten benötigen.

Für weitere Informationen über die neue Web-App kontaktieren Sie uns bitte über dieses Formular.

Leitfaden für Radonmessungen an Arbeitsplätzen

By | Arbeitsplätze, Radonmessung | No Comments

Im Zusammenhang mit der im Februar 2018 in Kraft getretenen EU-Strahlenschutzrichtlinie (2013/59 Euratom), muss der Arbeitgeber den Radongehalt am Arbeitsplatz kennen. Und er muss angemessene Maßnahmen ergreifen, wenn die Radonwerte über dem nationalen Grenzwert für Radon liegen. In Verbindung mit der Einführung der neuen Richtlinie treten häufig Fragen auf, wie denn Radonmessungen an Arbeitsplätzen ablaufen.

Wie werden Radonmessungen an Arbeitsplätzen durchgeführt und woran sollte gedacht werden?

Im Grunde ist es einfach, Radon zu messen. Man bestellt Radondetektoren, stellt sie auf, registriert sie, d.h. füllt online ein Formular aus, und sammelt die Detektoren nach Ablauf einer bestimmten Zeit wieder ein. Dann schickt man die Detektoren an das Radonlabor, das nach der Analyse einen Ergebnisbericht erstellt. Diesen Bericht bekommt man dann als Anhang in einer E-Mail und/oder kann online eingesehen werden. Es gibt jedoch einige Aspekte, die zu berücksichtigen sind: Zum Beispiel die Frage, wie viele Radondetektoren werden für eine zuverlässige Radonmessung benötigt? Ein anderer Aspekt ist die Frage, wie kann die Arbeit so effektiv wie möglich durchgeführt werden? Der größte Kostenfaktor für eine Radonmessung ist die Zeit, die benötigt wird, um die Radondetektoren zu platzieren, zu registrieren und wieder einzusammeln. Deshalb ist ein effizienter und sicherer Prozess in allen diesen Schritten erforderlich.

Forderungen, die Sie bei Radonmessung am Arbeitsplatz stellen sollten

Um zeiteffizient zu sein und eine korrekte Messung zu erhalten, sollte derjenige, der einen Arbeitsplatz misst, folgende Anforderungen an das Messlabor stellen, bei dem die Radondetektoren gekauft wurden. Dies unabhängig davon, ob Sie es selbst tun oder einen externen Berater beauftragen.

Vergewissern Sie sich:

  • Die Messung wird mit Radondetektoren eines akkreditierten Radonlabors durchgeführt.
  • Die Lieferzeit für Detektoren beträgt 2-3 Werkstage nach Bestellung
  • Die Lieferzeit für den digitalen Analysebericht liegt innerhalb einer (1) Woche ab Ankunft der Detektoren im Labor
  • Das Labor verfügt über eine Webapp, die es ermöglicht, Messdaten einzugeben und Ergebnisse herunterladen zu können sowie: Messungen zu filtern, zum Beispiel nach Adresse, Auftragsbezeichnung etc;  Zusammengeführte Berichte im PDF-Format herunterzuladen; Tablet oder ein anderes mobiles Endgerät bei der Platzierung verwenden zu können

Es ist auch wichtig, den eigenen Mitarbeitern die Radonmessung anzukündigen. Informationsmaterial bezüglich Radon und den geplanten Messungen sollte deshalb vor Beginn der Messung ausgeteilt werden.

Es ist ebenfalls wichtig, das Reinigungspersonal zu informieren, wenn dieser Dienst extern ausgeführt wird. Die Radondetektoren müssen sicher platziert werden, damit sie während der Messung nicht bewegt oder anderweitig beeinträchtigt werden können (kann z. B. mit Bindegurt gemacht werden).

Wie viele Radondetektoren werden zur Radonmessung am Arbeitsplatz benötigt?

Bei der Radonmessung am Arbeitsplatz empfehlen wir den Richtlinien zu folgen, die von IRMA (International Radon Measurement Association) angegeben werden. Dann werden auch die nationalen Anforderungen erfüllt. Der Vorteil der IRMA-Richtlinien ist zudem, dass sie ein gutes Verfahren bei Messprojekten aufzeigen, was hilft, die benötigte Zeit zu reduzieren.

Bei einer Radonmessung sollten folgende Räumlichkeiten gemessen werden:

  • Räume, die regelmäßig mehr als vier Stunden pro Tag genutzt werden
  • Alle unterirdischen Räumlichkeiten / Kellerräume mit hohem Risiko für Radonbelastung, die von einer Person mehr als 50 Stunden pro Jahr genutzt werden
  • Sämtliche aktuelle Räumlichkeiten/Räume im Keller- oder Erdgeschoß. Für größere Räume: mindestens ein Detektor pro 150 m²
  • In oberen Stockwerken:  Mindestens zwei Detektoren sowie mindestens ein Detektor pro 250m²

Was passiert, wenn der Referenzwert überschritten wird?

Wenn der Radongehalt am Arbeitsplatz den Referenzwert überschreiten sollte, müssen Maßnahmen zur Senkung des Radongehalts ergriffen werden. Manchmal kann dies durch Steuerung der Belüftung erfolgen. Bei erhöhtem Radonwert empfiehlt es sich jedoch, einen Radon-Berater zu kontaktieren, der herausfinden kann, woher das Radon kommt und von dem ausgehend, geeignete Gegenmaßnahem vorschlagen kann.

Es ist üblich, dass der Radongehalt während der Arbeitszeit niedriger ist als außerhalb der Arbeitszeit, weil die Arbeitsräume häufig während der Arbeitszeit stärker belüftet werden. Sollte es sich zeigen, dass der Grenzwert überschritten wird, ist es ratsam, eine Folgemessung (eine kürzere Zeit) während der Arbeitszeit durchzuführen, um die Radon-Exposition abschätzen zu können, der die Mitarbeiter ausgesetzt sind. Dies kann zum Beispiel mit Radonovas Duotrak erfolgen.

Radon kann eine Gesundheitsgefahr an allen Arbeitsplätzen sein

By | Arbeitsplätze, Radonmessung | No Comments

Radon ein Gesundheitsrisiko am Arbeitsplatz. Radon ist ein sogenanntes Edelgas, das ionisierende Strahlung abgibt und damit radioaktiv ist. Ionisierende Strahlung kann zur Schädigung von Zellen führen, was wiederum zu einem erhöhten Krebsrisiko führt. Das Einatmen von Radon zählt neben dem Rauchen zu den größten Risiken, an Lungenkrebs zu erkranken. Berechnungen ergeben, dass Radon in Wohnungen in Deutschland etwa 1.900 Todesfälle pro Jahr verursacht. Für die Europäische Union liegt diese Zahl bei ca. 20.000 Todesfällen.

Das Gas Radon ist ein chemisches Element, das direkt aus dem Boden kommen kann, da Radon gebildet wird, wenn Uran zerfällt. Es kommt also natürlich vor. Welche Radonkonzentrationen in einem Gebäude auftreten, wird durch die Radonbildung im Baugrund, die den Radontransport bestimmenden Eigenschaften der dort vorkommenden Materialien und die Bauweise bestimmt.

Woher weiß man, ob Radon ein Gesundheitsrisiko am Arbeitsplatz ist?

Es ist einfach, den Radongehalt am Arbeitsplatz zu messen, um zu sehen, ob der Wert die Grenze übersteigt, ab wann Radon als Gesundheitsrisiko eingestuft wird. Beträgt die Radon -Konzentration am Arbeitsplatz mehr als 300 Bq/m3, müssen sofort Maßnahmen eingeleitet werden, um die Radon-Konzentration dort zu senken.

Man misst den Radongehalt einfach und leicht mit Hilfe von Radondetektoren, die in den Räumen aufgestellt werden, in denen sich die Menschen am aller meisten aufhalten. Wenn es sich um Wohngebäude handelt, sind das normalerweise Schlafzimmer und Wohnzimmer. An Arbeitsplätzen gilt es, ähnliche Räume zu finden, in denen sich oft und lange aufgehalten wird.

Die oben genannten Radondetektoren sind in zwei verschiedenen Ausführungen erhältlich; diese ermöglichen Langzeitmessung oder Kurzzeitmessung. Eine Langzeitmessung muss während des Winterhalbjahres stattfinden und sollte mindestens drei Monate dauern, um ein so vollständiges Resultat wie möglich über den Radongehalt im Gebäude zu ergeben. Mit Hilfe der Langzeitmessung kann ein sogenannter Jahresmittelwert für den Radongehalt erstellt werden. Es gibt ebenfalls Detektoren, die für die Ausführung von Kurzzeitmessungen verwendet werden. Eine Messung mit ihnen dauert nur ungefähr zehn Tage. Sie ergeben jedoch keine so exakten Resultate wie die Langzeitmessungen.

Wie behebt man hohe Radongehalte?

Es gibt ein paar verschiedene Maßnahmen, die hohe Radongehalte beheben können. Einer der gebräuchlichsten ist, dass man ganz einfach häufiger lüftet, um die Konzentration von Radon in der Luft zu verringern. Das Abdichten von Rissen, Fugen und Rohrdurchführungen in Boden berührenden Hausbereichen sind ebenfalls einfache Maβnahmen, die ausreichen können. Detaillierte Informationen zur Ausgestaltung von Radonschutzmaßnahmen hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) im „Radon-Handbuch Deutschland“ zusammengestellt.

In der Radon Vergleichsmessung von Europas führendem Institut für Kalibrierung erzielt Radonova die besten Noten

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Radonova Laboratories hat bei der vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) durchgeführten Radon Vergleichsmessung  sehr gute Ergebnisse erzielt. Vergleichende Tests von vier verschiedenen Radonproben zeigen, dass Radonovas Ergebnisse in sämtlichen Fällen weniger als zehn Prozent vom jeweiligen Referenzwert abwichen. Das BfS ist in Europa führend bei der Kalibrierung von Radonmessgeräten. Es gehört zu den wenigen Betreibern, die akkreditiert sind, um gemäß dem ISO 17025 Standard zu kalibrieren

Der aktuelle Test besteht darin, dass Radondetektoren unterschiedlichen Radonwerten ausgesetzt sind. Diese werden dann mit den vom BfS angegebenen offiziellen Referenzwerten verglichen.

Radonova ist seit einigen Jahren regelmäßig an solchen Vergleichstests beteiligt.  Wir bekommen stets gute Ergebnisse. BfS’ neuste Testergebnisse sind gleichzeitig eine wichtige Bestätigung dafür, dass wir an absoluter Spitze stehen, was zuverlässige Radonmessungen anbelangt, sagt der Geschäftsführende Direktor der Radonova Laboratories Karl Nilsson.

Die Vergleichstests des BfS gehören zu den anspruchsvollsten ihrer Art. Sie stellen in allen Phasen extrem hohe Anforderungen. Es ist natürlich ein gutes Gefühl, dass unsere Fähigkeiten von einem Betreiber wie dem BfS bestätigt werden! Es ist wichtig, dass unsere Kunden Radonova immer mit höchster Qualität und Zuverlässigkeit verbinden, erläutert Radonova Laboratories’ Radonexperte José-Luis Gutiérrez Villanueva.

Lesen Sie hier mehr über Radon und Radonmessungen.

Radon Vergleichsmessung

Radon-Workshop – Radonovas Experte am IAEA-Treffen beteiligt

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Im Rahmen der Bemühungen, die Koordinierung zu verbessern und zu einheitlicheren Prozessen bei der Analyse und Messung von Radon beizutragen, arrangierte IAEA kürzlich einen Radon-Workshop in Sarajevo. Als Experte für Radonmessungen hat von der schwedischen Radonova José-Luis Guiérrez teilgenommen. Als einer der führenden europäischen Experten auf diesem Gebiet haben wir einige Fragen an José-Luis gestellt:

Warum ist ein Radon-Workshop dieser Art wichtig?

Das Treffen ist ein wichtiges Forum, wo die Studien und Erfahrungen aus den einzelnen Ländern von vielen geteilt werden können. Es ist auch ein wichtiger Treffpunkt für die Länder, die nicht Mitglied der EU sind und dem EURATOM BSS unterliegen, aber andererseits dem IAEA BSS angehören. Der IAEA-Workshop bietet uns diesbezüglich eine breite und gute Plattform für den Wissensaustausch.

Inwiefern ist es wichtig, eine internationale Perspektive auf das Radonproblem zu haben?

Indem wir dies aus einer globalen Perspektive heraus betrachten, kann man die Unterschiede sehen, wie die einzelnen Länder mit dem Radonproblem umgehen. Obwohl es internationale Richtlinien und Vorschriften gibt, wird deutlich, dass es große Unterschiede in der Arbeit und den Radonprogrammen der einzelnen Länder gibt. Ein Treffen dieser Art trägt zum Wissensaustausch und einem gemeinsamen Verständnis bei, wie die Arbeit am besten durchgeführt werden kann. In diesem Fall hatten wir einen besonderen Fokus darauf, wie Datenbanken und die Analyse von Statistiken aus verschiedenen Untersuchungen genutzt werden können.

Was wäre Ihrer Meinung nach die größte Herausforderung, wenn Sie Radon als ein globales Problem betrachten?

Eine der größten Herausforderungen besteht darin, wie wir in Fragen über Radon im Allgemeinen und Risiken im Besonderen kommunizieren. Die Unterschiede in Bezug auf Prioritäten und die Einschätzung von Risikogebieten sind ein Beispiel. Hier können die einzelnen Länder unterschiedliche Risikobewertungen und Klassifizierungen vornehmen, obwohl die geologischen Bedingungen im Prinzip gleich sind.

José-Luis Gutiérrez Villanueva hat in den letzten 15 Jahren mit Fragen zum Radonproblem gearbeitet. José-Luis hat über das Thema “Radon exposure in dwellings of lung cancer patients: case-control study” (U. Cantabria, 2016) promoviert und ist u.a. Experte für Datenanalyse und verschiedenen Techniken zur Radonmessung. Als Sekretär der European Radon Association verfügt José-Luis auch über umfangreiche Erfahrungen in der internationalen Arbeit mit Radon.

IAEA ist die Abkürzung für International Atomic Agency. BSS steht für Basic Safety Standards.
Der Name des Radon-Workshops, der vom 12.-14. Juni in Sarajevo stattfand, lautet ”Regional Workshop: on database and statistical analyses, harmonisation of protocols and procedures for the measurement of radon”.

Radon-Workshop