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Akkreditierung garantiert Qualität der Radonmessung

By | Radonmessung | No Comments

Die Akkreditierung garantiert eine hohe Qualität, da dem akkreditierten Labor strenge Vorgaben auferlegt werden. Unabhängige Einrichtungen prüfen mehrmals pro Jahr, ob alle Produktions- und Analysesysteme den Anforderungen der Akkreditierung entsprechen. Dies ist ein freiwilliges Verfahren, das ein hohes Maß an Qualität und Service garantiert.
Im Übrigen sind nicht alle Labore, die Radondetektoren anbieten, notwendigerweise akkreditiert. Warum ist das so? Die Akkreditierung ist teuer, was sich natürlich im Endpreis des Detektors niederschlägt. Die meisten Kunden wollen jedoch vor allem weniger für eine Radonmessung bezahlen, weshalb einige Labore bei Messungen auf diese Qualitätsgarantie verzichten.
Wir empfehlen, die Messung zur Bestimmung der Radonkonzentration ausschließlich von einem nach ISO/IEC 17025 akkreditierten Labor durchführen zu lassen. Darüber hinaus sollte die Messung nach der Anleitung erfolgen, die mit den Detektoren geliefert wurde.

Warum ist die Akkreditierung wichtig?

Wenn ein Kunde eine Radonmessung beauftragt, erwartet er natürlich, dass die Messung professionell und präzise durchgeführt wird. Ein nicht akkreditiertes Labor kann dies nicht garantieren.
– Das Risiko ist hoch, da eine Messung ohne Akkreditierung keine zuverlässigen Ergebnisse gewährleisten kann. Tatsächlich kann eine nicht sehr genaue oder gar ungenaue Messung schwerwiegende Folgen haben. Werden in einer Arbeitsumgebung niedrige Werte gemessen, obwohl der Radonspiegel in Wirklichkeit hoch ist, kann dies schwerwiegende Folgen für die Gesundheit der Arbeitnehmer haben. Werden dagegen hohe Werte in einer Umgebung gemessen, in der der Radonspiegel eigentlich niedrig ist, kann dies unnötige Kosten für Sanierungsmaßnahmen verursachen, so Karl Nilsson, Geschäftsführer von Radonova Laboratories.
Unser Rat für zuverlässige Messungen: Für eine Radonmessung immer die Messtechnik eines akkreditierten Labors wählen! Wer in Deutschland Messgeräte zur Messung der Radon-Aktivitätskonzentration an Arbeitsplätzen gemäß dem Strahlenschutzgesetz bereitstellen und auswerten möchte, benötigt die Anerkennung des Bundesamts für Strahlenschutz.

Warum Radonova?

– Wir sind ein vom Bundesamt für Strahlenschutz anerkanntes Labor, und unsere Verfahren werden regelmäßig von einer unabhängigen Regierungsbehörde geprüft. In Schweden ist dafür die SWEDAC (Entsprechung der Akkreditierungsstelle DAkkS in Deutschland) zuständig. Diese Organisation überprüft, ob wir bestimmte Messstandards einschließlich der ISO/IEC 17025 einhalten.
– Wir werden auch auf unsere Unparteilichkeit hin geprüft und bevorzugen stets Ehrlichkeit und Transparenz, auch wenn dies unseren Interessen entgegensteht. Radonova ist zwar ein kommerzielles Unternehmen, aber auch ein Pionier bei der Prävention von schädlichen Auswirkungen von Radon.
– Unsere Radon-Messgeräte werden ständig nach dem neuesten Stand der Technik kalibriert. Wir testen unsere Messgeräte regelmäßig in den Radonkammern der Radiologischen Sicherheitsbehörde Schwedens. Da deren Radonwert bekannt ist, können wir die Präzision unserer Geräte genau kontrollieren.
– Wir nehmen an anspruchsvollen nationalen und internationalen Vergleichsprüfungen teil, bei denen wir regelmäßig an der Spitze der Rangliste stehen.
Beachten Sie, dass sich die Akkreditierung auf verschiedene Messmethoden beziehen kann. Daher ist es wichtig, die Arten von Messverfahren zu prüfen, für die ein Labor akkreditiert ist. Radonova ist für Messungen in der Luft von Innenräumen und im Wasser akkreditiert. Weitere Informationen über Radonova und unsere akkreditierten Messmethoden finden Sie hier.

Unsere Kunden vertrauen uns

Radonova ist seit Oktober 1995 ohne Unterbrechung für die Radonmessung akkreditiert. Dies bedeutet, dass wir hochwertige und genaue Messungen der Radonkonzentration garantieren können. Dank dieser Akkreditierung und einer der schnellsten Analyse- und Lieferzeiten auf dem Markt sind wir die erste Wahl für Privatpersonen und Unternehmen, die korrekte Radonmessungen so effizient wie möglich durchführen wollen.

ATMOS: Neue Version des leichtesten & empfindlichsten Geräts zur Radonmessung

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Radonova Laboratories bringt eine neue Version des ATMOS Radondetektors auf den Markt. Das neue Modell im modernen Design wiegt 4,5 kg und verfügt über neue Funktionen sowie verbesserte Softwarefunktionen. Der neue ATMOS Detektor wurde entwickelt, um noch schnellere und effizientere Radonmessungen vor Ort zu ermöglichen. Die neue Version des ATMOS ist ab sofort erhältlich.
Das Gerät wurde entwickelt, um den Anforderungen eines wachsenden internationalen Marktes gerecht zu werden, der moderne, effiziente und benutzerfreundliche Radonmessgeräte verlangt.

Steigende Nachfrage nach Radonmessungen

Der Bedarf an zuverlässigen und vor Ort leicht einsetzbaren Messgeräten wächst ständig, denn immer mehr Haushalte und Arbeitsumgebungen weisen einen erhöhten Radongehalt auf.
Um die Eintrittsstellen des Radons in die Raumluft zu bestimmen, benötigt der Nutzer ein Gerät, das schnell zuverlässige Werte der Radonkonzentration liefert. Darüber hinaus ist es manchmal eine Messung der Radonschwankungen in jeder Minute und in verschiedenen Umgebungen notwendig, um die Schwankungen während des Tages zu bestimmten. Der neue ATMOS Detektor wurde unter diesen Aspekten entwickelt und erleichtert wie optimiert die Arbeit vor Ort.

Schnelle und zuverlässige Messberichte

ATMOS ist einzigartig, weil es das empfindlichste und leichteste Instrument ist, das vor Ort und im Labor eingesetzt werden kann.
– Dank seiner kompakten Größe, seines geringen Gewichts und seiner allgemeinen Mobilität kann der tragbare ATMOS Detektor einfach und schnell von einem Ort zum anderen transportiert werden. Die aktualisierte Software erleichtert die Datenextraktion und ermöglicht die schnelle Erstellung zuverlässiger Messberichte. Patrik Starck, technischer Physiker und Leiter der Entwicklung bei Radonova, erklärt, dass man mit der neuesten Version des ATMOS Detektors innerhalb eines bestimmten Zeitraums deutlich mehr Messungen durchführen kann als mit anderen auf dem Markt erhältlichen Geräten.
– Im Vergleich zu früheren Versionen wurde das Gerät komplett überarbeitet. Nur die Messkammer bleibt unverändert. Patrik Starck fügt jedoch hinzu, dass die Messkammer wahrscheinlich der Teil des Geräts war, der technisch am weitesten entwickelt war.

Wachsender internationaler Markt

Die früheren Versionen von ATMOS wurden hauptsächlich in Schweden vertrieben. Als Reaktion auf die steigende internationale Nachfrage hat Radonova seine Produktionskapazität im Unternehmenswerk in Uppsala angepasst.
– Wir freuen uns natürlich darüber, dass die Nachfrage immer internationaler wird. Der neue ATMOS Detektor ist das Ergebnis mehrerer Jahre Forschung und Entwicklung. Der Erfolg des Produkts auf dem Markt ist daher ein konkreter Beweis dafür, dass immer mehr Menschen und Unternehmen die Vorteile des Geräts erkennen, sagt Karl Nilsson, Geschäftsführer von Radonova Laboratories.

Die neuen Spezifikationen des ATMOS Detektors:

– Leicht und kompakt, erleichtert die Arbeit vor Ort
– Gewicht: 4,5 kg; Größe: 500 x 385 x 220 mm (B x H x T)
– Neue Software zur schnellen Erstellung zuverlässiger Messberichte
– Die Pulsationskammer mit hoher Empfindlichkeit und schneller Ansprechzeit
Chirp-Funktion – bewertet die Konzentration in engen Räumen
– PC-Verbindung über USB-Anschluss
– Archiv > 10 Jahre Messdaten
Die Basisversion von ATMOS ist für 8 9450 € zzgl. MwSt. erhältlich.

Gefahren für die Gesundheit durch Radon

Radon ist ein natürlich vorkommendes radioaktives Gas aus der Zerfallsreihe von Uran-238. In Fortsetzung des Prozesses zerfällt Radon in Zerfallsprodukte in Form von radioaktiven Metallatomen, die sich beim Einatmen des gasförmigen Radons in unseren Atemwegen festsetzen können. Beim Zerfall und der Bildung eines Zerfallsprodukts wird ionisierende Strahlung in die Umgebung abgegeben. Diese radioaktive Strahlung ist besonders gefährlich für die Atemwegszellen und kann zur Entstehung von Krebs führen. Es wurde errechnet, dass Radon in Wohnungen etwa 1 900 Todesfälle durch Lungenkrebs pro Jahr in Deutschland verursacht. Um die Auswirkungen von Radon auf die Gesundheit zu verringern, empfiehlt die WHO, die Konzentration auf 100 Bq/m3 zu begrenzen.

ATMOS Produktbeschreibung

Der ATMOS Detektor verfügt über ein integriertes Entfeuchtungssystem, um sicherzustellen, dass der Feuchtigkeitsgehalt der Luft in der Umgebung die Messung nicht beeinträchtigt. Der Entfeuchter arbeitet bei gesättigter Feuchtigkeit bis zu einer Temperatur von 40 °C. ATMOS zeigt auch eine Tabelle der letzten 10 Konzentrationen an, die in einer gewählten Integrationszeit gemessen wurden. Für jede berechnete Radonmessung kann sich der Anwender auch etwaige Messunsicherheiten anzeigen lassen. Die Luftentfeuchtung des ATMOS Detektors erfolgt automatisch und ist vollständig in das Gerät integriert. Luftdruck, Temperatur und Luftfeuchtigkeit werden auf dem Bildschirm angezeigt und für jede Messung aufgezeichnet. Da der Messwert beim Start einer neuen Messung direkt angezeigt wird, muss der Anwender nicht das Ende des Messzyklus abwarten, um den Messwert zu erfahren.
Der ATMOS Detektor verfügt über eine Software zur Analyse von Messdaten. Der 3,5-Zoll-Touchscreen zeigt an:
– den Radongehalt in Bq/m³,
– die Messunsicherheit seit Beginn der Messung,
– die Integrationszeit, den Zeitpunkt der Messung,
– die Uhrzeit und das Datum.
Das Gerät wird mit einem Gurt, einer Schutztasche, einem 24V-DC-Netzteil und einem 3-m-Schlauch mit Adapter geliefert. Die Software zur Anzeige und Berichterstellung läuft unter Windows und ist im Lieferumfang des Geräts enthalten. Die Software ermöglicht Ihnen, die im Gerät gespeicherten Messdaten auszulesen, um zeitlich bedingte Schwankungen und das Energiespektrum zu bewerten. Die Software ist mit früheren Versionen von Windows kompatibel.
Der ATMOS misst den Alpha-Zerfall von Radon und seinen Zerfallsprodukten. Gegen Gammastrahlen ist er völlig unempfindlich. Es wird Alpha-Strahlung aus den verschiedenen Isotopen nachgewiesen. Der Benutzer kann die gewünschte Integrationszeit festlegen. Je länger die Zeit, desto genauer die Messung. Das Energiespektrum wird während der Messung alle 10 Minuten aufgezeichnet. Auf diese Weise kann der Benutzer die Qualität der Messdaten sicherstellen.

Für weitere Informationen zum neuen ATMOS klicken Sie bitte hier.
Weitere Informationen zu Radon und zur Radonmessung finden Sie hier.

Radonova, einer der wichtigsten Akteure des Projekts metroRADON, teilt seine Erfahrungen zum Thema Radon auf der jährlichen CARST-Konferenz

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José-Luis Gutiérrez Villanueva, Fachexperte für Radon bei Radonova, sprach kürzlich auf der Jahres-Konferenz der Canadian Association of Radon Scientists and Technologists (CARST). Gutiérrez Villanueva war der einzige nicht nordamerikanische Vertreter, der zu der Konferenz eingeladen wurde. Unser Experte konnte seine im Rahmen von metroRADON – Europas größtem Projekt für Radon und Messtechnik – gesammelten Erfahrungen einbringen.

Wachsendes Interesse und internationale Zusammenarbeit

„In Kanada wächst das Interesse an Fragen und Technologien rund um das radioaktive Edelgas Radon. Die CARST-Konferenz war daher eine ausgezeichnete Gelegenheit, das Wissen mit erfahrenen Radonspezialisten zu teilen, die sich ebenfalls mit Radon und der damit einhergehenden Strahlenbelastung auseinandersetzen, jedoch unter anderen Bedingungen. Wenn es um das Edelgas Radon geht, dann ist die internationale Zusammenarbeit unerlässlich. Radonova möchte sich an allen Initiativen für einen Wissensaustausch beteiligen. Wir legen daher großen Wert auf die Beziehungen zu CARST und anderen Organisationen“, unterstreicht José-Luis Gutiérrez Villanueva.
Radon stellt auf der ganzen Welt eine Gefahr für die Gesundheit dar und ist jährlich für schätzungsweise 230 000 Fälle von Lungenkrebs verantwortlich. Es handelt sich also um ein ernstes Thema, mit dem man sich beschäftigen muss.
CARST wurde 2011 gegründet. Heute hat die Organisation mehr als 300 Mitglieder, darunter eine Reihe von Unternehmen wie auch Radonova. Bill Rounds, Präsident von Radonova, ist Mitglied im CARST-Verwaltungsrat.
José Luis Gutiérrez Villanueva befasst sich seit 15 Jahren mit dem radioaktiven Edelgas Radon. Er verfasste seine Doktorarbeit über „Radonkonzentrationen in Boden, Luft und Wasser in einem granitischen Gebiet: Entwicklung und instrumentelle Messungen“ (Universität Valladolid, 2008). Er ist Experte für Datenanalyse und Radon-Messtechnik. Zudem ist Gutiérrez Villanueva Sekretär der European Radon Association und verfügt über eine umfangreiche Kenntnis der internationalen Arbeiten zum Thema Radon.

Weitere Informationen über Radon und Radonmessung erhalten Sie hier »
CARST: Mehr Informationen hier »
metroRADON: Mehr Informationen hier »

 

Wie viele Detektoren benötigt man für die Messung am Arbeitsplatz?

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Durch Inkrafttreten der neuen EU-Strahlenschutzrichtlinie (2013/59/Euratom) im Jahr 2018 werden Arbeitgeber in so genannten Risikogebieten verpflichtet, die Radonwerte an ihrem Arbeitsplatz feststellen zu lassen. Mit diesem neuen Gesetz wird auch in Deutschland die Anzahl messpflichtiger Gebäude erheblich steigen. Nun, Radonmessungen lassen sich nicht improvisieren! Jede Messung muss nach genauen Vorgaben durchgeführt werden, will man zuverlässige Ergebnisse über das Radon in der Luft erhalten.

Als weltweit führendes Labor bietet Radonova einen praktischen Leitfaden, der Arbeitgeber bei der korrekten Durchführung ihrer Messungen unterstützt.

Verschaffen Sie sich einen Überblick entsprechend dem „vorschriftsmäßigen“ Verfahren.
Beginnen Sie mit einer Messung der Radonkonzentration nach den gesetzlichen Empfehlungen. In Deutschland müssen für Messungen an Arbeitsplätzen entsprechende Messgeräte von einer vom Bundesamt für Strahlenschutz anerkannten Stelle angefordert und nach deren Vorgaben eingesetzt werden. Es wird die durchschnittliche jährliche Radonbelastung in Bq/m3 bestimmt.

Lieber eine Messung mehr als eine zu wenig

Wie viele Detektoren werden benötigt? Das ist eine Frage, die bei der Planung eines Messprojekts sehr oft gestellt wird. Leider liefern die Behörden nur sehr wenige Informationen über die Vorgehensweise bei einer Radonmessung. Dies macht es schwierig, den Bedarf genau abzuschätzen. Radonova empfiehlt daher, den Richtlinien der IRMA (International Association for Radon Measurement) zu folgen.
Es kann durchaus reizvoll erscheinen, die Kosten des Messprojekts zu minimieren, indem man die Anzahl der bestellten Detektoren beschränkt. Diese Vorgehensweise erweist sich in der Regel als keine gute Idee. Tatsächlich gilt, lieber mehr Messpunkte festzulegen als zu wenige, da es dann bei ungewöhnlich hohen Messwerten einfacher ist, die Quellen des Radoneintritts genauer zu erfassen. Die Kosten für einen Detektor sind im Vergleich zu den Kosten, die durch weitere Untersuchungen durch einen Experten entstehen können, immer noch niedrig.
Wählt man mehrere Messpunkte, lassen sich unvorhergesehene erhebliche Kosten vermeiden.

Regeln für die Ermittlung der Anzahl der erforderlichen Detektoren

Zur Ermittlung der Anzahl der benötigten Radondetektoren für eine zuverlässige Messung ist das IRMA-Verfahren am effizientesten. Befolgen Sie diese Hinweise:

• Radondetektoren sollten in Innenräumen aufgestellt werden, in denen Mitarbeiter mehr als 4 Stunden am Tag verbringen, und in Kellerräumen, die von einer Person mehr als 50 Stunden im Jahr genutzt werden.

• Für große Räume im Erdgeschoss oder im Untergeschoss sollte pro 150 m² ein Radondetektor platziert werden.

• Für große Räume und weitere Räume in den anderen Stockwerken sollte pro 250 m² ein Radondetektor vorgesehen werden.

• Verwenden Sie mindestens zwei Radondetektoren pro Gebäude und Stockwerk.

• Messen Sie immer in den Räumen, in denen Sie und Ihre Kollegen die meiste Zeit verbringen.

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Fragen dazu haben. Unsere Expertenteams unterstützen Sie bei Ihrem Messprojekt.

Vergleichstests: Radonova mit ausgezeichneten Ergebnissen bei PHE-Tests zu Radonmessung

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Radonova mit ausgezeichneten Ergebnissen bei PHE-Vergleichstests zu Radonmessung

Bei Vergleichstests von Public Health England (PHE) zu Radonmessung erzielten die Labore von Radonova sehr gute Ergebnisse. Die Tests wurden für fünf verschiedene Radonkonzentrationen durchgeführt. Radonova beteiligte sich mit zwei verschiedenen Messgeräten für jede Radonkonzentration, was demnach zehn durchgeführten Vergleichsmessungen entspricht. In allen Fällen lagen die Ergebnisse von Radonova um weniger als vier Prozent unter dem Referenzwert, was die ausgezeichnete Qualität unserer Geräte bestätigt.

Innerhalb eines Verfahrens werden fünf verschiedene Radonmessungen durchgeführt. Diese Messungen erfolgen unter atmosphärischen Bedingungen, bei denen die Radonkonzentrationen verschieden sind. Nach Abschluss der Messung werden die erzielten Messergebnisse der verschiedenen am Test beteiligten Radon-Messgeräte mit den von der PHE für die fünf Messungen angegebenen, offiziellen Referenzwerten verglichen. Die mit dem Duotrak-Gerät von Radonova erzielten Ergebnisse sind besonders beeindruckend. So zeigten drei der fünf Tests eine Abweichung von weniger als einem Prozent vom Referenzwert.

Ein anspruchsvoller Test

„Radonova nimmt seit mehreren Jahren regelmäßig an dieser Art von Vergleichstests teil. Unsere Messgeräte sind regelmäßig im marktführenden Bereich zu finden. Ein derart hohes Niveau konnten wir jedoch noch nie erreichen. Es handelt sich zweifellos um unsere bisher besten Ergebnisse. Wir sind sehr stolz auf diese Ergebnisse, die den Höhepunkt unserer kontinuierlichen Qualitätsentwicklung unserer Radon-Messgeräte, Messinstrumente und -Methoden darstellen“, erklärt Karl Nilsson, geschäftsführender Direktor von Radonova Laboratories.

„Der PHE-Vergleichstest ist einer der anspruchsvollsten Tests der Welt. Die Messgeräte sind sehr unterschiedlichen Radonbelastungen zwischen 137 und 2 180 kBqh/m3 ausgesetzt, dies bedeutet besonders hohe Anforderungen hinsichtlich Zuverlässigkeit und Funktionalität. Wir sind daher stolz darauf, unseren Kunden weiterhin besonders hochwertige Radon-Messgeräte anbieten zu können. Darüber hinaus bestätigen diese Ergebnisse, dass wir weiterhin marktführend im Bereich der Messung von Radonkonzentration sind“, so Tryggve Rönnqvist, Fachspezialist für Radon bei Radonova.

EURADOS gründet eine neue Arbeitsgruppe zu Radon-Strahlung

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EURADOS intensiviert sein Engagement mit einer neuen Arbeitsgruppe zu Radon-Strahlung
Der europäische Strahlendosimetrieverband EURADOS hat eine neue Arbeitsgruppe zu Radon-Strahlung eingerichtet. Sie widmet sich speziell der Radonmessung. Seit jeher befasst sich EURADOS mit der Strahlung in den Bereichen Gesundheit und Industrie. Die zunehmende Konzentration speziell auf Radon erklärt sich zum Teil aus den Folgen der neuen Richtlinie 2013/59/Euratom zur Festlegung grundlegender Sicherheitsnormen für den Schutz vor den Gefahren einer Exposition gegenüber ionisierender Strahlung, die 2018 von Deutschland in nationales Recht umgesetzt wurde[AG1].

Internationale Zusammenarbeit

José-Luis Gutiérrez Villanueva, Fachexperte für Radon bei Radonova, nahm kürzlich an der EURADOS-Konferenz in Polen teil. Er berichtet über die neue Radon-Arbeitsgruppe:
„In einer neuen WHO-Studie wurde vor kurzem hervorgehoben, dass sich immer mehr Menschen für die schädlichen Auswirkungen von radioaktiver Radon-Strahlung interessieren. Die neue EURADOS-Arbeitsgruppe ist ein weiteres Beispiel für internationale Zusammenarbeit und spiegelt das wachsende internationale Interesse an Radon wider. Durch den Wissensaustausch sind wir zunehmend in der Lage, die mit der Radonmessung verbundenen Probleme und die Auswirkungen einer übermäßigen Exposition gegenüber diesem Gas zu verstehen. Die Arbeit von EURADOS ist sehr wichtig und diese Initiative wird sicherlich dazu beitragen, dass mehr Menschen Zugang zu Wissen und zu Informationen über Risiken im Zusammenhang mit Radon haben.“
José-Luis Gutiérrez Villanueva beschäftigt sich seit 15 Jahren mit den Problemen im Zusammenhang mit Radon-Strahlung. In seiner Doktorarbeit befasste er sich mit den „Radonkonzentrationen in Boden, Luft und Wasser in einem granitischen Gebiet: Entwicklung und instrumentelle Messungen“ (Universität Valladolid, 2008). Er ist Experte für Radonanalyse und -Messtechnik. Als Sekretär der European Radon Association verfügt Gutiérrez Villanueva auch über eine umfangreiche Kenntnis der internationalen Arbeiten zu Radon.

Weitere Informationen zu EURADOS finden Sie unter www.eurados.org.
Weitere Informationen über Radon und Radonmessung erhalten Sie hier.

Radon-Eintrittspunkte – Keller

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Fenster mit niedriger Qualität
Sumpfpumpe
Risse in Fundamentwänden
Fundament
Risse in Betonbodenplatte
Abflüsse im Boden
Stützpfosten

In vielen Häusern gibt es Kellerbereiche. Es besteht immer das Risiko, dass durch den Keller Radon in Ihr Zuhause eindringt, egal ob der Keller komplett ausgebaut ist oder nicht. Nicht für jedes Haus können alle Radon-Eintrittspunkte angezeigt werden, das Bild zeigt jedoch die häufigsten. Jeder dieser Eintrittspunkte könnte zu einer hohen Konzentration an Radongas in Ihrem Zuhause beitragen.

Eine Radonmessung ist die einzige Möglichkeit, herauszufinden, ob in Ihrem Zuhause gefährlich hohe Konzentrationen an Radongas vorliegen, das ein Karzinogen der Klasse A ist und Lungenkrebs verursacht.

Testen Sie Ihr Zuhause noch heute!

Radon-Kurzzeitmessung: die richtige Wahl beim Hausverkauf

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Im Zusammenhang mit einem Hausverkauf kommt oft das Thema Radon zur Sprache. Während die Zeit knapp sein kann und schnelle Entscheidungen getroffen werden müssen, liegt oft keine aktuelle und zuverlässige Messung der Radonkonzentration im Haus vor. In solchen Fällen kann eine sogenannte Kurzzeitmessung eine gute Lösung sein. Eine korrekt durchgeführte Kurzzeitmessung gibt Verkäufern und Käufern eine Orientierung bezüglich des Radongehalts und eine Grundlage, um den weiteren Prozess zu vereinfachen.

Die weltweit genaueste Kurzzeitmessung

Um den Bedarf an zuverlässigen Messungen zu decken, hat Radonova die weltweit genaueste Messdose für Kurzzeitmessungen entwickelt – Rapidos. Inzwischen wird Rapidos in aller Welt genutzt, oft im Zusammenhang mit Hausverkäufen. Aber was genau macht Rapidos besser als andere Messdetektoren?

Die wichtigsten Eigenschaften, die Rapidos von anderen Produkten unterscheiden, sind folgende:

  • Bis auf 50 Bq/m3 genaue Messung der Radonkonzentration möglich
  • Sehr sichere Messergebnisse im Vergleich zu anderen Lösungen für die Kurzzeitmessung
  • Sichere Vakuumverpackungen mit Datumsangabe zur Lieferung der Radon-Messdetektoren
  • Die kürzesten Analyse- und Antwortzeiten auf dem Markt

Rapidos kann die Radonkonzentration mit relativ hoher Sicherheit bestimmen, da das Messvolumen zwei bis drei mal höher ist als bei Produkten anderer Marken. Das Messvolumen ist die Menge an Luft, die sich in der Kammer der Messdose befindet (wo die eigentliche Messung erfolgt). Durch das größere Volumen können mehr sogenannte Alphapartikel gemessen werden, die beim Zerfall von Radon entstehen. Das wiederum liefert eine größere und bessere Grundlage für die Analyse.

Hohe Qualität in allen Punkten

Hochpräzise Kurzzeitmessungen werden unter anderem durch die besonders reine Detektorfolie ermöglicht, die bei der Herstellung der Messdetektoren verwendet wird. Für eine genaue Analyse ist es erforderlich, dass im Zusammenhang mit der Herstellung und Verpackung (also vor Beginn der Messung) so wenige Spuren wie möglich vorkommen. Diese Spuren werden Hintergrundspuren genannt. Radonovas kontrollierter Herstellungsprozess in steriler Umgebung und mit kompletter Rückverfolgbarkeit garantiert, dass die Menge an Hintergrundspuren auf ein absolutes Minimum reduziert wird. Um zu verhindern, dass die Messdetektoren beim Transport mit Radon in Kontakt kommen, werden zudem alle Dosen vakuumverpackt. Dadurch ist leicht zu sehen, wenn eine Verpackung undicht ist.

Radonova nimmt zudem laufend an verschiedenen externen Vergleichstests teil, um eine gleichbleibend hohe Qualität zu gewährleisten. Darüber hinaus werden Radonovas Radonmessungen jährlich externen Prüfungen unterzogen, die für eine Zertifizierung gemäß den Normen ISO 17025, ISO 9001 und ISO 14001 erforderlich sind.
Außerdem unterscheiden sich Radonovas Kurzzeitmessungen dadurch von anderen Produkten, dass sie die kürzesten Liefer- und Analysezeiten auf dem Markt bieten. Das ist insbesondere bei Hausverkäufen wichtig, bei denen oft großer Zeitdruck herrscht.

Kurzinfo zu Radon

Radon ist ein unsichtbares Gas, das aus dem Erdboden kommt und sich in der Atemluft befindet. Radon zerfällt in sogenannte Radontöchter. Dabei handelt es sich um radioaktive Metallatome. Diese setzen sich in unseren Atemwegen fest und geben Strahlung ab. Auf diese Weise kann ein hoher Radongehalt Lungenkrebs verursachen.
Erhöhte Radonkonzentrationen sind bezüglich Krebserkrankungen das größte Gesundheitsrisiko, dem man durch die Luft in Gebäuden ausgesetzt sein kann. Jedes Jahr erkranken rund 500 Menschen in Schweden an Lungenkrebs aufgrund von erhöhten Radonkonzentrationen in Innenräumen.

Ratschläge und Empfehlungen des Strahlenschutzamtes zu Radon»

Radonkarten zeigen nicht die Radonkonzentration in einzelnen Gebäuden

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«Wenn von den Gefahren von Radon die Rede ist, taucht häufig der Begriff Radonkarten auf. Eine Radonkarte zeigt eine Übersicht darüber, in welchen Gebieten das Risiko hoher Radonkonzentrationen besteht. Radonkarten gibt es sowohl als landesweite Karten als auch für einzelne Regionen. Das Problem bei Radonkarten ist jedoch folgendes: Sie sind kein geeignetes Werkzeug, wenn man wissen möchte, wie hoch die Radonkonzentration in einzelnen Gebäuden ist.

Trotzdem beobachtet Radonova immer häufiger, dass Privatpersonen oder Arbeitgeber versuchen, mithilfe von Radonkarten herauszufinden, wie hoch die Radonkonzentrationen in ihren Gebäuden sind.

„Radonkarten werden verwendet, um eine eher grobmaschige geographische Einteilung in Gebiete mit hohem und niedrigem Risiko vorzunehmen. Dagegen ist es äußerst heikel, davon ausgehend sichere Schlussfolgerungen über die Radonwerte in einem bestimmten Gebäude ziehen zu wollen“, sagt Karl Nilsson, Geschäftsführer von Radonova Laboratories.

„Die zuständigen Behörden und Fachleute kennen sich mit den Anwendungsgebieten von Radonkarten meist gut aus. Ein Problem besteht vor allem dann, wenn die Allgemeinheit aus Radonkarten Schlüsse über die Radonkonzentration im eigenen Zuhause zieht.“

Warum Radonkarten nicht die Radonkonzentration in einzelnen Gebäuden zeigen
Hier sind einige der Gründe dafür, dass Radonkarten kein geeignetes Werkzeug sind, um die Radonkonzentration in einem einzelnen Gebäude zu ermitteln.

Radonkarten zeigen keine lokalen Schwankungen

Bei der Erstellung von Radonkarten werden nur sehr wenige Messungen pro Quadratkilometer vorgenommen. Die Radonkonzentration kann auf einer so großen Fläche stark variieren und sogar zwischen verschiedenen Gebäuden in ein und derselben Straße stark unterschiedlich ausfallen. Die Radonkonzentration im Inneren eines Gebäudes hängt zum großen Teil von der Bauweise ab, sowie von der Luftdurchlässigkeit des Bodens, die lokal stark variieren kann.

Es gibt keinen Standard für die Erstellung von Radonkarten

Wenn Radonkarten erstellt werden, wird entweder der Radongehalt im Erdboden gemessen oder es werden Daten von Messungen in Gebäuden in der Gegend verwendet. Bei einer Radonmessung im Erdboden besteht nicht notwendigerweise ein Zusammenhang zwischen der Radonkonzentration im Boden und in einem Gebäude. Bei hohen Konzentrationen im Boden besteht zwar ein erhöhtes Risiko, doch andere Faktoren, wie z.B. die Bautechnik, spielen eine größere Rolle. Wenn die Radonkarte hingegen auf Messungen in Innenräumen basiert, hängt das Messergebnis sehr stark von der Bautechnik des Gebäudes ab, in dem die Messung durchgeführt wurde. Dies muss wiederum für ein anderes Gebäude in der Nähe überhaupt keine Bedeutung haben.

Karten können auf alten Messwerten beruhen

Gemessene Radonkonzentrationen haben auch eine Art Verfallsdatum. So ist zum Beispiel ein 15 Jahre altes Messergebnis nicht mehr zuverlässig. In diesem Zeitraum kann sich im betreffenden Gebäude und seiner Umgebung viel verändert haben. Umbauarbeiten, eine neue Lüftung oder Bodenarbeiten sind nur ein paar Beispiele für Faktoren, die einen starken Einfluss auf die Radonkonzentration im Gebäude haben können. Das schwedische Strahlenschutzamt empfiehlt, alle 10 Jahre eine neue Messung durchzuführen.

„Angesichts dessen sollte man sich nicht auf Radonkarten verlassen, wenn man wissen möchte, wie hoch die Radonkonzentration in einem bestimmten Gebäude ist. Auch wenn man in einem Gebiet wohnt, das laut Radonkarte ein geringes Risiko aufweist, kann im Inneren eines Gebäudes eine hohe Radonkonzentration vorliegen. Wenn man bedenkt, dass Radon nach dem Rauchen die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs ist, besteht aller Grund, sich nicht nur auf solche Karten zu verlassen, wenn die Radonkonzentration zu Hause oder am Arbeitsplatz bestimmt werden soll“, fasst Karl Nilsson zusammen.

Messungen für einzelne Gebäude

Die einzige Methode, um ein verlässliches Ergebnis über den Radongehalt der Luft zu erhalten, ist eine Messung im Gebäude. Eine kostengünstige Möglichkeit hierfür sind Radon-Messdosen. Trotzdem haben Radonkarten weiterhin eine wichtige Funktion, da sie den Behörden einen Überblick verschaffen, der es einfacher macht, Prioritäten für Überwachungseinsätze festzulegen.

Häufige Fragen und Antworten zu Radon und Radonmessungen»

Radonkarten zeigen nicht die Radonkonzentration in einzelnen Gebäuden.

COIRA wählt Radondetektoren von Radonova für eine große internationale Studie

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Das schwedische Radonova Laboratories wird in einer von COIRA (Coalition of International Radon Associations) durchgeführten, großen internationalen Studie die Radondetektoren zur Verfügung stellen.  Ziel des Projektes ist es, die Ergebnisse der Radonmessungen zu vergleichen, die von den weltweit bedeutendsten Instituten für Strahlungsmessung durchgeführt wurden.

„Das ist ein sehr wichtiges Projekt. Es wird dazu beitragen, dass wir eine einheitlichere Arbeitsmethode und eine höhere Genauigkeit bei den Radonmessungen erreichen. Dies wird uns helfen, eine einheitlichere Arbeitsmethode und eine höhere Genauigkeit bei den Radonmessungen zu erreichen“.

Die gesamte globale Experitise in Radon hat ein Forum in COIRA.

„Wir freuen uns ein aktiver Teil dieses Fourm zu sein, sowohl was Messgeräte als auch Wissen anbelangt.“

Dies sagt Karl Nilsson, Mitglied des COIRA-Vorstandes und Geschäftsführer von Radonova Laboratories.

Radon als Gesundheitsrisiko – WHO-Bericht

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Wenn von den Gefahren von Radon die Rede ist, taucht häufig der Begriff Radonkarten auf. Eine Radonkarte zeigt eine Übersicht darüber, in welchen Gebieten das Risiko hoher Radonkonzentrationen besteht. Radonkarten gibt es sowohl als landesweite Karten als auch für einzelne Regionen. Das Problem bei Radonkarten ist jedoch folgendes: Sie sind kein geeignetes Werkzeug, wenn man wissen möchte, wie hoch die Radonkonzentration in einzelnen Gebäuden ist.
Ein aktueller Bericht der WHO mit dem Titel „Guidelines on Housing and Health“ (Leitlinien zu Wohnen und Gesundheit) beschreibt verschiedene Einflussfaktoren auf das Wohnen und die Gesundheit der Menschen. In diesem Bericht wird unter anderem Radon als Gesundheitsrisiko beschrieben. Der Bericht betont, dass Radon als krebserregender Stoff zu sehen ist, der mit Tabakrauch vergleichbar ist.

Die gesundheitsschädlichen Effekte von Radon werden unter anderem durch die Tatsache bestätigt, dass die WHO den Referenzwert für Radon in Wohnräumen auf 100 Bq/m³ absenken will. Das entspricht einem Drittel des Grenzwerts, der in der EURATOM-Richtlinie 59/2013 mit 300 Bq/m³ festgelegt wurde.

Radon verursacht Lungenkrebs

Radon ist als Gefahr für die Gesundheit ein globales Problem. Laut Berechnungen ist es jährlich für rund 230.000 Fälle von Lungenkrebs verantwortlich, einer Krebsart mit hoher Sterblichkeitsrate. José-Luis Gutiérrez Villanueva, Experte für Radonmessungen bei Radonova, kommentiert den neuesten WHO-Bericht:

„Es ist wichtig, Radon nicht gesondert zu behandeln, sondern es als einen Schadstoff wie andere zu sehen. Hinsichtlich dessen ist der Bericht der WHO sehr deutlich und wichtig. Der Bericht beschreibt die gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Radon, erklärt aber auch, wie man vorbeugende Maßnahmen ergreifen und gefährliche Radonkonzentrationen senken kann. Da zahlreiche Fälle von Lungenkrebs auf Radon zurückzuführen sind, ist es wichtig, bei diesem Thema Klartext zu reden.“

„Radon ist zwar ein globales Problem, aber der Bericht der WHO macht auch deutlich, dass Radon auf nationaler Ebene bekämpft werden muss. Damit dies effektiv geschehen kann, braucht jedes Land ein gut ausgearbeitetes Programm, das sich an die jeweils herrschenden Verhältnisse anpassen lässt.“

José-Luis Gutiérrez Villanueva befasst sich bereits seit 15 Jahren mit Fragen rund um das Thema Radon. José-Luis schrieb seine Doktorarbeit zum Thema „Radon concentrations in soil, air and water in a granitic area: instrumental development and measurements“ (Universität Valladolid, 2008) und ist unter anderem Experte für die Analyse von Daten und verschiedene Techniken der Radonmessung. Als Sekretär bei der European Radon Association hat José-Luis zudem umfangreiche Erfahrungen in der internationalen Zusammenarbeit zum Thema Radon gesammelt.

Weitere Informationen und den WHO-Bericht „Guidelines on Housing and Health“ finden Sie hier»

Weitere Informationen zu Radon und Radonmessungen finden Sie hier»

Radonova erhält Auftrag für Analysen von Radonproben für kanadisches Radonprojekt

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Radonova Laboratories aus Schweden erhielt den Auftrag, im Rahmen der großangelegten kanadischen Kampagne „Evict Radon“ Radonproben zu analysieren. Das Ziel der Kampagne ist es, die Radonkonzentration in Wohnhäusern und Wohnungen in Kanada und die Zahl von Lungenkrebserkrankungen durch Radongas zu reduzieren. Die Kampagne findet unter Leitung von Dr. Aaron Goodarzi von der Universität Calgary in der Provinz Alberta statt.

Die Radonmessungen werden in einem Zeitraum von mindestens 90 Tagen durchgeführt und in Radonovas Labor ausgewertet. Die Ergebnisse sollen die Grundlage für weitere Studien bilden, die untersuchen sollen, wie der Kontakt mit Radon sich auf die Umwelt und die Gesundheit der Bürger auswirkt. An diesem Projekt sind neben Ärzten, Biologen, Geologen und Architekten auch Experten aus zahlreichen anderen Disziplinen beteiligt. Man schätzt, dass in einigen Teilen der Provinz Alberta eines von sechs Wohnhäusern von Radon betroffen ist. Hochrechnungen kommen zu dem Ergebnis, dass pro Tag ein Einwohner Albertas an durch Radon verursachtem Lungenkrebs erkrankt.

„Natürlich sind wir stolz, dass Radonova für ein so großes und wichtiges Projekt als Partner für die Analyse der Radonmessungen ausgewählt wurde. Zugleich wissen wir, dass Radonova als einziger Akteur der Branche über eine internationale ISO-Zertifizierung verfügt und dass wir bei der Radonmessung und -analyse derzeit absolut führend sind. In dieser Rolle wollen wir immer einen aktiven Beitrag leisten, um den gesundheitsschädlichen Kontakt mit Radon zu reduzieren. Die Kampagne Evict Radon erscheint uns besonders wichtig, da sie sehr umfassend und gut ausgearbeitet ist. Das bedeutet wiederum, dass die Kampagne später als Vorbild für vergleichbare Projekte dienen kann“, sagt Karl Nilsson, Geschäftsführer von Radonova Laboratories.

Nach dem Rauchen ist Radon die zweithäufigste Ursache von Lungenkrebs. Radon ist damit weltweit eine ernste Bedrohung für die Gesundheit und für ca. 230.000 Fälle von Lungenkrebs verantwortlich.

Für weitere Informationen zur Kampagne Evict Radon klicken Sie bitte hier.

Für weitere Informationen zu Radon und seinen Gesundheitsrisiken klicken Sie bitte hier.

Übernahme verschafft Radonova ein komplettes Programm für die Radonmessung

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Radonova übernimmt die Produktsparte für Radon-Messinstrumente des Unternehmens Gammadata Instrument und untermauert damit seine Position als weltweit führender Anbieter im Bereich Radonmessung zu Hause und am Arbeitsplatz. Mit dieser Übernahme komplettiert Radonova jetzt sein Programm im Bereich Radonmessung mit mehreren fortschrittlichen Instrumenten und Produkten.

Indem Radonova ein umfassendes Programm für die Messung von Radon anbietet, reagieren wir zugleich auf eine weltweit gestiegene Nachfrage nach sicheren und effektiven Methoden zur Radonmessung zu Hause und am Arbeitsplatz.

„Damit erhalten wir Zugang zu Produkten, die absolut führend in der Entwicklung sind. Dazu zählt zum Beispiel ATMOS, der empfindlichste Radondetektor der Welt. Mit den neuen Instrumenten und Produkten können wir neuen und alten Kunden ein optimales Programm zur Radonmessung bieten, nicht zuletzt auf dem schnell wachsenden europäischen Markt für die Radonmessung am Arbeitsplatz“, sagt Karl Nilsson, Geschäftsführer von Radonova Laboratories.

Einer der Gründer von Gammadata, Dag Sedin, bringt 30 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Strahlungsmessgeräten mit und wird bei Radonova Laboratories als Berater tätig sein.

Dags Kommentar zur Übernahme:

„Mit unserem neuen Eigentümer haben wir hervorragende Voraussetzungen, um unsere Arbeit weiter zu intensivieren und die besten Radon-Messinstrumente und Sensoren anzubieten, die es auf dem Markt gibt. Radonova ist in dieser Hinsicht ein Unternehmen, das sich perfekt für die Weiterentwicklung einer neuen Produktreihe eignet, die bereits in Planung ist. Zunächst steht die Vorstellung einer aktualisierten Version des Ratondetektors ATMOS an. Radonova hat ein gut entwickeltes Netzwerk für den Export aufgebaut, das eine schnelle Expansion ermöglicht, sobald unsere neuen Produkte bereit für den Verkaufsstart sind.“

Hier erfahren Sie mehr über Radon und seine Gefahren.

ATMOS, der empfindlichste Radondetektor der Welt, wird Teil von Radonovas umfangreichem Sortiment zur Radonmessung.

Freisetzung von Radon durch klassische Armbanduhren, Uhren und Anzeigen mit Leuchtfarbe

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Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelten Forscher eine Methode, ‚Radium-226‘ mit Farbe zu kombinieren. So entstand ‚radiolumineszente Farbe‘. Diese Entwicklung hatte zur Folge, dass das neue Produkt bei der Fertigung von Uhren und Telefonen verwendet wurde. Auch bei Instrumententafeln in Flugzeugen (die heute alle als klassisch gelten) kam es zum Einsatz und sorgte dafür, dass die Anzeigen im Dunkeln leuchteten.

Jedoch sollte diese neue Methode unvorhergesehene Folgen haben. Im Jahr 1925 verklagte eine Gruppe von Radium-Malerinnen, die später den Namen ‚Radium Girls‘ erhielten, ihren Arbeitgeber aufgrund gesundheitlicher Probleme. Es wurde angenommen, dass die Ursache in einer Arbeitsmethode lag, die man das ‚Anspitzen‘ der Pinsel nannte. Dabei wurden die Enden der Pinsel abgeleckt, so dass die Borsten spitz zuliefen.
Auf diese Weise gelangte Radium von den Pinseln in den Körper. Infolgedessen wurde die Methode des ‚Anspitzens‘ der Pinsel ab 1930 nicht mehr angewandt, und es traten keine körperlichen Beschwerden durch Radium mehr auf. Aus diesem Grund glaubten viele, dass von Radium kein Gesundheitsrisiko ausgeht, solange man es nicht konsumiert.

Sechzig Jahre später stellten sich Forscher der Universität Northampton die Frage, ob ‚klassische‘ Uhren, Armbanduhren, Telefone und ähnliche Geräte, die mit Radiumfarbe lackiert wurden, die Konzentration an Radongas beeinflussen können, da durch natürlichen Zerfall von Radium Radongas entsteht.

Die Studie wurde in einem kleinen Schlafzimmer durchgeführt, in dem zunächst die Konzentration an Radongas als Ausgangswert gemessen wurde. Anschließend stattete man das Zimmer mit 30 Uhren mit Radium-Zifferblättern aus, um zu sehen, ob sich die Radonkonzentration erhöhte, und falls ja, wie stark. Bei einer erneuten Messung wurde festgestellt, dass die Radonkonzentration im Raum das 134-fache des Wertes erreicht hatte, ab dem die US-amerikanische Umweltschutzbehörde EPA dazu rät, Maßnahmen zu ergreifen.

Die Daten dieser Studie, welche die erste ihrer Art ist, deuten auf eine bislang nicht beachtete Gefahr hin. Diesem Risiko setzen Sie sich aus, wenn Sie Uhren mit Radium-Zifferblatt oder andere Artikel mit Radium-haltiger Farbe besitzen, sammeln oder lagern.

Denken Sie also erst einmal in Ruhe nach, bevor Sie sich für solche Klassiker entscheiden.

Warum ist Radon gefährlich?

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Beim Kauf von Häusern und Gebäuden, ist es oft üblich, eine Radonmessung durchzuführen. Aber was ist eigentlich Radon, warum muss man messen und warum ist es gefährlich?

Radon

Radon ist ein chemisches Element mit der Ordnungszahl 86 und dem Elementsymbol Rn. Es ist ein sogenanntes Edelgas, was bedeutet, dass es bei Zimmertemperatur als Gas vorkommt und dass das Element nicht so leicht mit anderen Elementen reagiert. Allerdings ist das Gas Radon radioaktiv und zerfällt von selbst. Wenn Radon zerfällt, wird eine ionisierende Strahlung abgegeben, die gefährliche Alpha-Partikel enthält.  Das Einatmen von Radon zählt neben dem Rauchen zu den größten Risiken, an Lungenkrebs zu erkranken. Berechnungen ergeben, dass Radon in Wohnungen in Deutschland etwa 1.900 Todesfälle pro Jahr verursacht. Für die Europäische Union liegt diese Zahl bei ca. 20.000 Todesfällen.

Ionisierende Strahlung

Ionisation bedeutet, dass Elektronen aus einem Atomkern entfernt werden, zum Beispiel durch Strahlung. Die Atome, die sich vorher im Gleichgewicht befanden, werden stattdessen zu geladenen Ionen, die mit anderen Atomen oder Ionen reagieren können. Solche Reaktionen können ein DNA-Molekül schädigen und/oder verändern, Mutationen und Krebs verursachen oder Zellen abtöten. Aus diesem Grund ist ionisierende Strahlung und damit Radon gefährlich für Menschen.

Warum wird man im Haus Radon ausgesetzt?

Im Normalzustand kommt Radon ja, wie oben genannt, als Gas vor. Reicht es da nicht, wenn man das Radon ordentlich auslüftet? Doch, in gewisser Weise kann man das schon. Bestimmte Arten von Radonproblemen lassen sich gerade durch Verbesserung der Belüftung lösen. Leider wird die Luft jedoch ständig mit dem Gas neu angereichert, wenn das Haus auf einem Boden gebaut ist, in dem sich Radongas bildet.

Radon entsteht in einer „Zerfallskette“, d. h. andere radioaktive Elemente zerfallen und bilden neue. Am Anfang dieser Kette befinden sich u.a. Uran und Radium, zwei radioaktive, chemische Elemente, die in bestimmten Erdreichen vorkommen. In Gebieten mit hohem Uran- oder Radiumgehalt im Boden steigt die Gefahr für sogenanntes Bodenradon an. Besonders in Gebäuden, die unterkellert sind, kommt Radon häufig vor, da die Wände stärker dem sie umgebenden Boden ausgesetzt sind.

Langzeiteffekte und Strahlendosis

Ein erhöhter Radongehalt im Haus kann ein erhöhtes Krebsrisiko, besonders Lungenkrebs, beinhalten. Wohnt und hält man sich über längere Zeit in so einem Haus auf, kann das Radon allmählich zu Schädigungen führen. Bei Nichtrauchern ist das Risiko jedoch sehr gering, Heute wird empfohlen, keinen höheren Radongehalt als 300 Bq/m3 in den Räumen zu haben, in denen man sich oft aufhält. Ist der Wert höher, sollten die Radonprobleme behoben werden, zum Beispiel durch Belüftung oder Abdichten des eindringenden Bodenradons.

Radonova verwendet Datumsangabe für noch sicherere Messungen

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Radonova Laboratories führt eine Datumsangabe für Detektoren zur Radonmessung ein. In Kombination mit der erst kürzlich eingeführten Vakuumverpackung ermöglicht die Datumsangabe eine höchstmögliche Zuverlässigkeit der Mess- und Analysearbeit.

Tryggve Rönnqvist, technischer Leiter bei Radonova Laboratories, beschreibt die Vorteile, die eine Datumsangabe auf den Messdetektoren mit sich bringt:

„Durch die Angabe des Datums auf jeder einzelnen Verpackung verbessern wir die Messsicherheit bei Kurzzeitmessungen noch weiter. Wenn man für einen Zeitraum von sieben bis zehn Tagen eine Radonmessung durchführt und die Dose davor ein Jahr lang gelagert wurde, kann dies einen Einfluss auf das Messergebnis haben. Bei einer kurzen Messzeit, aber langen Lagerungszeit wird es einfach schwieriger, niedrige Konzentrationen auf verlässliche Art und Weise zu messen. Auch wenn es sich nur um kleine Abweichungen handelt, arbeiten wir trotzdem immer daran, unseren Kunden so sichere Messergebnisse wie nur möglich zu garantieren.“

Einfachere Arbeit für Händler und Kunden mit eigenem Lager

„Die Datumsangabe erleichtert insbesondere den internationalen Händlern und Kunden, die eigene Lager für Radon-Messdosen haben, die Arbeit. Man kann jetzt schnell sehen, wie alt die Messdosen sind, und kann davon ausgehend die Logistik des Lagers optimieren. Makler sind ebenfalls ein gutes Beispiel für Tätigkeiten, die von einer deutlichen Datumsangabe profitieren. Bei ihnen müssen Messungen oft schnell gehen, weshalb viele ein eigenes Lager für Messdosen haben. Dank der Datumsangabe wird es einfacher, die Detektoren in der richtigen Reihenfolge zu verwenden.“

„Unsere Messungen sind zwar hinsichtlich der Zuverlässigkeit bereits ganz vorne mit dabei, aber eine deutliche Datumsangabe und die kürzlich eingeführte Vakuumverpackung tragen dazu bei, dass wir jetzt noch einfachere und sicherere Radonmessungen anbieten können.“

Radonova Laboratories führte die Datumsangabe auf Radon-Messdosen im November 2018 ein. Mit der neu eingeführten Vakuumverpackung ist eine Lagerungszeit von 8 Monaten bei Kurzzeitmessungen und 3 Jahren bei Langzeitmessungen möglich. Radonova rät dazu, mit Langzeitmessungen innerhalb von 18 Monaten zu beginnen, da die Messunsicherheiten umso geringer ausfallen, je schneller man mit der Messung beginnt.

Bitte kontaktieren Sie uns für weitere Informationen zu Radon und Radonmessungen hier.

Radonmessung im Erdboden

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Radonova bringt neues Produkt für sichere Radonmessung im Erdboden auf den Markt
Radonova Laboratories bringt einen neuen Detektor heraus, der Radonmessungen im Erdboden sicherer und einfacherer macht. Der neue Detektor Ecotrak® kann vor Beginn von Neu- oder Umbauarbeiten eingesetzt werden und liefert schnelle und verlässliche Daten zur Menge des Radons im Boden.
Im Unterschied zu anderen häufig verwendeten Detektoren wurde Ecotrak® auch in internationalen Vergleichstests getestet. Der Detektor ist bei der Lieferung in einem Beutel (Tyvek-Beutel) eingepackt, der ihn vor Feuchtigkeit, Schmutz und anderen Einwirkungen schützt, die das Messergebnis verfälschen könnten.

Ecotrak® muss nicht sofort zur Analyse eingesendet werden, sondern kann eingesammelt und für kurze Zeit bei Händlern aufbewahrt werden. Das sorgt für eine praktischere Handhabung und ermöglicht es, Detektoren von verschiedenen Messungen zusammen einzusenden.

„Die Messung von Radon im Erdboden ist verhältnismäßig einfach. Die Herausforderung besteht darin, es auf eine Weise zu messen, die zuverlässige Daten liefert. Das bedeutet zum einen, dass das Produkt selbst eine hohe Qualität aufweisen und den Belastungen gewachsen sein muss, die eine Messung im Erdboden mit sich bringt. Zum anderen muss man ein akkreditiertes Labor beauftragen, das sich an internationalen Tests beteiligt. So ist es möglich, faktenbasierte Vergleiche mit großen Mengen an Referenzdaten durchzuführen“, sagt Karl Nilsson, Geschäftsführer von Radonova Laboratories.

„Mit der Einführung des neuen Detektors machen wir die Messung von Radon im Erdboden einfacher und sicherer als je zuvor. Unabhängig davon, um welche Art von Bau es sich handelt, ist es äußerst wichtig, das Thema Radon vollständig unter Kontrolle zu haben. In manchen Fällen verlangen auch die zuständigen Bauämter eine Messung der Radonkonzentration im Erdboden, bevor sie eine Baugenehmigung erteilen. Sollte sich bei einer Messung herausstellen, dass man auf sogenanntem Hochrisikoboden baut, ist es möglich, von Anfang an auf eine Art zu bauen, die einen Schutz vor Radon bietet“, berichtet Oskar Boström, Produktverantwortlicher bei Radonova Laboratories.

Kurzinfo zu Radon im Erdboden

Uran und Radium sind die zwei Elemente, die zu der im Erdboden vorkommenden Radonkonzentration beitragen. Die Menge an Radongas variiert je nach Art des Bodens sehr stark. Allgemein lässt sich sagen, dass die Konzentrationen oft umso höher ausfallen, je mehr Luft der Boden enthält. Eine kompaktere Zusammensetzung des Bodens verhindert hingegen eine Ausbreitung des Radons.

Ecotrak® in Kürze

  • In anspruchsvollen internationalen Vergleichsstudien getestet
  • Unempfindlich gegen Feuchtigkeit (größere Mengen an Wasser beeinträchtigen jedoch das Messergebnis)
  • Versand im Schutzbeutel (Tyvek-Beutel)
  • Kann für kurze Zeit eingesammelt und aufbewahrt werden (zur effektiveren Bearbeitung mehrerer Messungen)
  • Messung dauert in der Regel 1-7 Tage
  • Kann ganzjährig zur Messung verwendet werden (solange der Boden frostfrei ist)
  • Es wird empfohlen, für Messungen von Hausflächen bis 100 m² mindestens drei Detektoren zu verwenden sowie bei größeren Flächen mindestens einen zusätzlichen
  • Detektor für jede zusätzliche Fläche von 50 m².

Wenn Sie weitere Informationen zum neuen Detektor Ecotrak® wünschen, können Sie Radonova hier kontaktieren.

Leitfaden für Radonmessungen an Arbeitsplätzen

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Im Zusammenhang mit der im Februar 2018 in Kraft getretenen EU-Strahlenschutzrichtlinie (2013/59 Euratom), muss der Arbeitgeber den Radongehalt am Arbeitsplatz kennen. Und er muss angemessene Maßnahmen ergreifen, wenn die Radonwerte über dem nationalen Grenzwert für Radon liegen. In Verbindung mit der Einführung der neuen Richtlinie treten häufig Fragen auf, wie denn Radonmessungen an Arbeitsplätzen ablaufen.

Wie werden Radonmessungen an Arbeitsplätzen durchgeführt und woran sollte gedacht werden?

Im Grunde ist es einfach, Radon zu messen. Man bestellt Radondetektoren, stellt sie auf, registriert sie, d.h. füllt online ein Formular aus, und sammelt die Detektoren nach Ablauf einer bestimmten Zeit wieder ein. Dann schickt man die Detektoren an das Radonlabor, das nach der Analyse einen Ergebnisbericht erstellt. Diesen Bericht bekommt man dann als Anhang in einer E-Mail und/oder kann online eingesehen werden. Es gibt jedoch einige Aspekte, die zu berücksichtigen sind: Zum Beispiel die Frage, wie viele Radondetektoren werden für eine zuverlässige Radonmessung benötigt? Ein anderer Aspekt ist die Frage, wie kann die Arbeit so effektiv wie möglich durchgeführt werden? Der größte Kostenfaktor für eine Radonmessung ist die Zeit, die benötigt wird, um die Radondetektoren zu platzieren, zu registrieren und wieder einzusammeln. Deshalb ist ein effizienter und sicherer Prozess in allen diesen Schritten erforderlich.

Forderungen, die Sie bei Radonmessung am Arbeitsplatz stellen sollten

Um zeiteffizient zu sein und eine korrekte Messung zu erhalten, sollte derjenige, der einen Arbeitsplatz misst, folgende Anforderungen an das Messlabor stellen, bei dem die Radondetektoren gekauft wurden. Dies unabhängig davon, ob Sie es selbst tun oder einen externen Berater beauftragen.

Vergewissern Sie sich:

  • Die Messung wird mit Radondetektoren eines akkreditierten Radonlabors durchgeführt.
  • Die Lieferzeit für Detektoren beträgt 2-3 Werkstage nach Bestellung
  • Die Lieferzeit für den digitalen Analysebericht liegt innerhalb einer (1) Woche ab Ankunft der Detektoren im Labor
  • Das Labor verfügt über eine Webapp, die es ermöglicht, Messdaten einzugeben und Ergebnisse herunterladen zu können sowie: Messungen zu filtern, zum Beispiel nach Adresse, Auftragsbezeichnung etc;  Zusammengeführte Berichte im PDF-Format herunterzuladen; Tablet oder ein anderes mobiles Endgerät bei der Platzierung verwenden zu können

Es ist auch wichtig, den eigenen Mitarbeitern die Radonmessung anzukündigen. Informationsmaterial bezüglich Radon und den geplanten Messungen sollte deshalb vor Beginn der Messung ausgeteilt werden.

Es ist ebenfalls wichtig, das Reinigungspersonal zu informieren, wenn dieser Dienst extern ausgeführt wird. Die Radondetektoren müssen sicher platziert werden, damit sie während der Messung nicht bewegt oder anderweitig beeinträchtigt werden können (kann z. B. mit Bindegurt gemacht werden).

Wie viele Radondetektoren werden zur Radonmessung am Arbeitsplatz benötigt?

Bei der Radonmessung am Arbeitsplatz empfehlen wir den Richtlinien zu folgen, die von IRMA (International Radon Measurement Association) angegeben werden. Dann werden auch die nationalen Anforderungen erfüllt. Der Vorteil der IRMA-Richtlinien ist zudem, dass sie ein gutes Verfahren bei Messprojekten aufzeigen, was hilft, die benötigte Zeit zu reduzieren.

Bei einer Radonmessung sollten folgende Räumlichkeiten gemessen werden:

  • Räume, die regelmäßig mehr als vier Stunden pro Tag genutzt werden
  • Alle unterirdischen Räumlichkeiten / Kellerräume mit hohem Risiko für Radonbelastung, die von einer Person mehr als 50 Stunden pro Jahr genutzt werden
  • Sämtliche aktuelle Räumlichkeiten/Räume im Keller- oder Erdgeschoß. Für größere Räume: mindestens ein Detektor pro 150 m²
  • In oberen Stockwerken:  Mindestens zwei Detektoren sowie mindestens ein Detektor pro 250m²

Was passiert, wenn der Referenzwert überschritten wird?

Wenn der Radongehalt am Arbeitsplatz den Referenzwert überschreiten sollte, müssen Maßnahmen zur Senkung des Radongehalts ergriffen werden. Manchmal kann dies durch Steuerung der Belüftung erfolgen. Bei erhöhtem Radonwert empfiehlt es sich jedoch, einen Radon-Berater zu kontaktieren, der herausfinden kann, woher das Radon kommt und von dem ausgehend, geeignete Gegenmaßnahem vorschlagen kann.

Es ist üblich, dass der Radongehalt während der Arbeitszeit niedriger ist als außerhalb der Arbeitszeit, weil die Arbeitsräume häufig während der Arbeitszeit stärker belüftet werden. Sollte es sich zeigen, dass der Grenzwert überschritten wird, ist es ratsam, eine Folgemessung (eine kürzere Zeit) während der Arbeitszeit durchzuführen, um die Radon-Exposition abschätzen zu können, der die Mitarbeiter ausgesetzt sind. Dies kann zum Beispiel mit Radonovas Duotrak erfolgen.

Radon kann eine Gesundheitsgefahr an allen Arbeitsplätzen sein

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Radon ein Gesundheitsrisiko am Arbeitsplatz. Radon ist ein sogenanntes Edelgas, das ionisierende Strahlung abgibt und damit radioaktiv ist. Ionisierende Strahlung kann zur Schädigung von Zellen führen, was wiederum zu einem erhöhten Krebsrisiko führt. Das Einatmen von Radon zählt neben dem Rauchen zu den größten Risiken, an Lungenkrebs zu erkranken. Berechnungen ergeben, dass Radon in Wohnungen in Deutschland etwa 1.900 Todesfälle pro Jahr verursacht. Für die Europäische Union liegt diese Zahl bei ca. 20.000 Todesfällen.

Das Gas Radon ist ein chemisches Element, das direkt aus dem Boden kommen kann, da Radon gebildet wird, wenn Uran zerfällt. Es kommt also natürlich vor. Welche Radonkonzentrationen in einem Gebäude auftreten, wird durch die Radonbildung im Baugrund, die den Radontransport bestimmenden Eigenschaften der dort vorkommenden Materialien und die Bauweise bestimmt.

Woher weiß man, ob Radon ein Gesundheitsrisiko am Arbeitsplatz ist?

Es ist einfach, den Radongehalt am Arbeitsplatz zu messen, um zu sehen, ob der Wert die Grenze übersteigt, ab wann Radon als Gesundheitsrisiko eingestuft wird. Beträgt die Radon -Konzentration am Arbeitsplatz mehr als 300 Bq/m3, müssen sofort Maßnahmen eingeleitet werden, um die Radon-Konzentration dort zu senken.

Man misst den Radongehalt einfach und leicht mit Hilfe von Radondetektoren, die in den Räumen aufgestellt werden, in denen sich die Menschen am aller meisten aufhalten. Wenn es sich um Wohngebäude handelt, sind das normalerweise Schlafzimmer und Wohnzimmer. An Arbeitsplätzen gilt es, ähnliche Räume zu finden, in denen sich oft und lange aufgehalten wird.

Die oben genannten Radondetektoren sind in zwei verschiedenen Ausführungen erhältlich; diese ermöglichen Langzeitmessung oder Kurzzeitmessung. Eine Langzeitmessung muss während des Winterhalbjahres stattfinden und sollte mindestens drei Monate dauern, um ein so vollständiges Resultat wie möglich über den Radongehalt im Gebäude zu ergeben. Mit Hilfe der Langzeitmessung kann ein sogenannter Jahresmittelwert für den Radongehalt erstellt werden. Es gibt ebenfalls Detektoren, die für die Ausführung von Kurzzeitmessungen verwendet werden. Eine Messung mit ihnen dauert nur ungefähr zehn Tage. Sie ergeben jedoch keine so exakten Resultate wie die Langzeitmessungen.

Wie behebt man hohe Radongehalte?

Es gibt ein paar verschiedene Maßnahmen, die hohe Radongehalte beheben können. Einer der gebräuchlichsten ist, dass man ganz einfach häufiger lüftet, um die Konzentration von Radon in der Luft zu verringern. Das Abdichten von Rissen, Fugen und Rohrdurchführungen in Boden berührenden Hausbereichen sind ebenfalls einfache Maβnahmen, die ausreichen können. Detaillierte Informationen zur Ausgestaltung von Radonschutzmaßnahmen hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) im „Radon-Handbuch Deutschland“ zusammengestellt.

Die COIRA wählt Radondetektoren von Radonova für eine große internationale Studie

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Radonova Laboratories liefert Radondetektoren für eine große internationale Studie der COIRA (Coalition of International Radon Associations). Ziel des Projekts ist ein Vergleich der Radonmessungen, die von den weltweit bedeutendsten Überwachungseinrichtungen im Bereich Strahlenschutz durchgeführt wurden. Das Projekt startete im August 2018 und dauert zwei Jahre.

„Dies ist ein sehr wichtiges Projekt. Es wird dazu beitragen, dass wir eine einheitlichere Arbeitsmethode und eine höhere Genauigkeit bei den Radonmessungen erreichen. Die COIRA baut ein Forum für globale und kollektive Radon-Expertise auf. „Wir freuen uns, dieses Forum aktiv mitgestalten zu können, sowohl als Lieferant von Messgeräten als auch was Wissen anbelangt“, sagt Karl Nilsson, Mitglied des COIRA-Vorstands und Geschäftsführer von Radonova Laboratories.

José-Luis Gutiérrez Villanueva, unser Radon-Experte bei Radonova, ist Mitglied des Projektausschusses. Er arbeitet dort als Fachmann und Vertreter der ERA, die zu den wissenschaftlichen Koordinatoren des Projekts (COIRA) gehört. José-Luis Gutiérrez Villanueva ist auch an der Analyse der erhobenen Daten beteiligt.

„Eine so umfassende Vergleichsstudie bedeutet, dass wir in einigen Jahren auf Referenzinstrumente zurückgreifen können. Dadurch wird die Radonüberwachung sicherer und effektiver“, erklärt er.

Die COIRA wurde 2015 gegründet und besteht aus fünf Mitgliedsverbänden: ERA (European Radon Association), AARST (American Association of Radon Scientists and Technologists), CARST (Canadian Association of Radon Scientists and Technologists), UKRA (United Kingdom Radon Association) und NGRA (Norwegian Radon Association).
Weitere Informationen über das Projekt finden Sie unter www.coiraradon.com.

Mehr über Radon und die damit verbundenen Risiken erfahren Sie hier.

Radonova wird Mitglied von metroRADON

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Radonova aus Schweden wird Teil von Europas größtem Radonprojekt
Radonova Laboratories hat sich metroRADON angeschlossen, Europas größtem Projekt im Bereich Radon und Messtechnik.
Zu den Mitgliedern von metroRADON zählen die wichtigsten nationalen Akteure in Europa, darunter sowohl Unternehmen als auch verschiedene Universitäten und Forschungsinstitute.
Als Mitglied wird Radonova mit seiner langjährigen Erfahrung in der Radonmessung mit passiven Einheiten, also mit unterschiedlichen Detektoren und Messdosen, seinen Beitrag zur Arbeit von metroRADON leisten.

Die Interessensgruppe und das Projekt metroRADON stehen für „Metrologie für die Radonmessung“. Die Finanzierung des Radonprojekts übernimmt das Programm EMPIR (European Metrology Programme for Innovation and Research).

„Es ist ganz natürlich für Radonova, ein aktiver Teil von metroRADON zu werden. Das Thema Radon wird größtenteils aus einer globalen Perspektive heraus behandelt. Der Austausch von Erfahrungen und Forschungsergebnissen ist wichtig für jedes einzelne Land, um die gesundheitsschädlichen Folgen von Radon minimieren zu können“, sagt Karl Nilsson, Geschäftsführer von Radonova Laboratories.

„Radonova hat im Lauf des Jahres an mehreren Treffen von metroRADON teilgenommen und wird jetzt zu einem aktiven und vollwertigen Mitglied des Konsortiums. Unser Ziel ist es, mit unserem wertvollen Know-how im Bereich der Radonmessung einen Beitrag zu leisten und die Forschung und Erfahrungen aus anderen Ländern noch besser kennenzulernen“, sagt José-Luis Gutiérrez Villanueva, Radon-Experte bei Radonova.

Weitere Informationen über das Projekt finden Sie auf www.metroradon.eu.

Hier erfahren Sie mehr über Radon und seine Gefahren. Wir haben auch eine Seite mit Fragen und Antworten rund um die Themen Radon und Radonmessung für Sie zusammengestellt. Diese finden Sie hier.
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Was ist Radon und wie misst man Radon?

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Radon ist ein sogenanntes Edelgas, das auch radioaktiv ist, d. h.  es gibt Strahlung ab, die ionisierend ist.  Wenn Menschen zu sehr dieser Strahlung  an ihrem Arbeitsplatz oder in ihrer Wohnung ausgesetzt sind, kann das zur Schädigung der Zellen und damit zum Krebs  führen.  Man schätzt, dass weltweit bis zu 14 %  aller Lungenkrebserkrankungen hauptsächlich auf  Radon auf zurückzuführen sind.

Radon kommt aus dem Erdreich

Radon kommt natürlich im Boden vor, da Radon entsteht, wenn Uran zerfällt.  Radon betrifft meistens Häuser, die einen Keller haben oder auf andere Weise direkt mit dem Erdreich verbunden sind.

Radon wird mit Detektoren gemessen

Radon wird gewöhnlich mit Hilfe von sogenannten Radondetektoren gemessen.  Das sind kleine „Dosen“ (Detektoren), die man in der Wohnung oder am Arbeitsplatz  über einen bestimmten Zeitraum hinweg auslegt, um festzustellen, wie hoch die Radonwerte in genau den Räumen sind, in denen die Messungen  durchgeführt wurden.

Es ist deshalb am besten, die Radondetektoren in Räumen aufzustellen, in denen man sich oft aufhält wie Schlafzimmer und  Wohnzimmer.  In dem Raum,  in dem man selbst oder die Familie die meiste Zeit verbringt, kann es sinnvoll sein, zwei Detektoren an unterschiedlichen Stellen im Zimmer zu platzieren, um eine so genaue Messung wie möglich zu bekommen

Schnellmessung oder Langzeitmessung

Es gibt zwei verschiedene Arten von Detektoren, die man zur Messung von Radon verwenden kann.  Die erste dieser beiden ist der Detektor, der eine Langzeitmessung ausführt. Dieser ist am meisten bekannt. Mit Hilfe einer sogenannten Langzeitmessung, bekommt man einen Jahresmittelwert vom Radongehalt in der Raumluft.  Eine Langzeitmessung von Radon ist nur während des Winterhalbjahres  möglich, da  im Gegensatz zum Sommer weniger fleißig gelüftet wird. Dies hat zur Folge, dass das Radon konzentriert wird  und somit die Messung optimiert.  Die Langzeitmessung dauert ungefähr drei  Monate bis ein Jahr und alles was man machen muss,  ist die Detektoren zu platzieren und sie dann während des gesamten Zeitraumes liegen zu lassen, bevor man die Detektoren wieder zurück sendet.

Sollten Sie nicht die notwendige Zeit für eine Langzeitmessung haben, gibt es  zudem Detektoren, die eine Schnellmessung ausführen.  Sie ermittelten zwar  nicht die durchschnittliche Jahresmenge von Radon, können  aber schnell einen annähernden Hinweis geben, wie sehr das Gebäude Radon ausgesetzt ist. Schnellmessungen dauern bis zu zehn Tage und können das ganze Jahr über durchgeführt werden.

Nach der Messung

Wenn der Messzeitraum für die gewählten Detektoren abgelaufen ist, sendet man die Detektoren ganz einfach wieder zurück. Danach bekommt man einen vollständigen Ergebnisbericht erstellt.  Es dauert üblicherweise nur eine Woche bis dieser Bericht an Sie abgeschickt wird.

Web-Applikation für Kunden und Partner – RadOnline

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Jetzt starten wir eine neue Version unserer Web-Applikation für Kunden und Partner – RadOnline. Die neue Web-App verfügt über eine völlig neue intuitive Oberfläche und ermöglicht den Benutzern einen sicheren Zugriff auf Berichte, Messaufträge und andere Daten, die in Echtzeit aktualisiert werden.

Die Einführung der neuen Web-App soll es noch einfacher machen, unsere Dienstleistungen in der Radonmessung und Analyse von Radonproben zu nutzen. Die neue Version von RadOnline stellt sowohl zusammenfassende als auch detaillierte Informationen sicher zur Verfügung, unabhängig davon, ob das Login über einen PC, Smartphone oder ein anderes mobiles Endgerät erfolgt. Die Web-App hat auch eine einfachere Navigation mit effektiven Such-, Filter- und Exportfunktionen bekommen.

Durch die Verknüpfung von Meine Seiten mit der Datenbank von Radonova bieten wir unseren Kunden den einfachsten und schnellst möglichen Zugang zu den gesuchten Informationen. Gleichzeitig haben wir die neuste Version entwickelt, um sie zu einem effektiven Hilfsmittel für sowohl große als auch kleine Messprojekte zu machen. Uns ist es auch wichtig, ein positives Kundenerlebnis auf allen Ebenen zu bieten. Mit der neuen RadOnline wollen wir zuverlässige Radonmessungen und höchste Qualität mit noch besserem Service für unsere Kunden verbinden, sagt Geschäftsführer Karl Nilsson.

Kurz über die neue Web-App:

• Bessere Übersicht und die Möglichkeit, Messdaten auf einfache Weise einzugeben sowie die Ergebnisse herunterzuladen.
• Messungen zum Beispiel nach Adresse, Auftragskennzeichnung usw. zu filtern.
• Zusammengeführte Berichte im PDF-Format herunterladen.
• Responsives Webdesign passt sich dem verwendeten Endgerät an.

Chronik, Information und laufende Messaufträge sind unverändert und für unsere Kunden und Partner über die neue Web-App zugänglich. Wenn Sie bereits Kunde oder Partner sind, benutzen Sie dieselben Login-Daten wie bisher. Wenden Sie sich bitte an unseren Kundendienst kundendienst@radonova.de, wenn Sie Hilfe aufgrund verlorener Login-Daten benötigen.

Für weitere Informationen über die neue Web-App kontaktieren Sie uns bitte über dieses Formular.

In der Radon Vergleichsmessung von Europas führendem Institut für Kalibrierung erzielt Radonova die besten Noten

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Radonova Laboratories hat bei der vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) durchgeführten Radon Vergleichsmessung  sehr gute Ergebnisse erzielt. Vergleichende Tests von vier verschiedenen Radonproben zeigen, dass Radonovas Ergebnisse in sämtlichen Fällen weniger als zehn Prozent vom jeweiligen Referenzwert abwichen. Das BfS ist in Europa führend bei der Kalibrierung von Radonmessgeräten. Es gehört zu den wenigen Betreibern, die akkreditiert sind, um gemäß dem ISO 17025 Standard zu kalibrieren

Der aktuelle Test besteht darin, dass Radondetektoren unterschiedlichen Radonwerten ausgesetzt sind. Diese werden dann mit den vom BfS angegebenen offiziellen Referenzwerten verglichen.

Radonova ist seit einigen Jahren regelmäßig an solchen Vergleichstests beteiligt.  Wir bekommen stets gute Ergebnisse. BfS’ neuste Testergebnisse sind gleichzeitig eine wichtige Bestätigung dafür, dass wir an absoluter Spitze stehen, was zuverlässige Radonmessungen anbelangt, sagt der Geschäftsführende Direktor der Radonova Laboratories Karl Nilsson.

Die Vergleichstests des BfS gehören zu den anspruchsvollsten ihrer Art. Sie stellen in allen Phasen extrem hohe Anforderungen. Es ist natürlich ein gutes Gefühl, dass unsere Fähigkeiten von einem Betreiber wie dem BfS bestätigt werden! Es ist wichtig, dass unsere Kunden Radonova immer mit höchster Qualität und Zuverlässigkeit verbinden, erläutert Radonova Laboratories’ Radonexperte José-Luis Gutiérrez Villanueva.

Lesen Sie hier mehr über Radon und Radonmessungen.

Radon Vergleichsmessung

Warum kommt Radon in Wohnhäusern vor und wo kommt das Radon her?

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Wenn man ein Haus besitzt oder ein Haus kaufen möchte, wird oft vom Radonwert gesprochen und dass man diesen aus gesundheitlichen Gründen im Auge behalten soll. Aber woher kommt das Radon?

Radon ist ein Gas, das auf natürliche Weise im Erdreich vorkommt. Es ist ein sogenanntes Edelgas und ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Rn sowie der Ordnungszahl 86 im Periodensystem. Die Eigenschaft, die dafür verantwortlich ist, dass Radon der Gesundheit schadet, ist seine Radioaktivität. Radioaktivität bedeutet, dass das Element Radon Strahlung abgibt, sogenannte ionisierende Strahlung, die das biologische System beeinflusst. Das chemische Element Radon ist Teil einer Zerfallskette, zu der u.a. die chemischen Elemente Uran und Radium (beide ebenfalls radioaktiv) gehören. Die ionisierende Strahlung kann Zellen beschädigen und damit einen Zellentod verursachen sowie DNA-Moleküle im Körper zerstören, was zu Mutation führen kann und damit zum Krebs. Besonders Lungenkrebs ist eine Krebsart, die auf Radonstrahlung zurückgeführt werden kann.

Woher kommt das Radon in den Wohnhäusern?

Radon bildet sich ursprünglich aus Uran und Radium, die natürlich im Erdreich vorkommen. Baut man ein Haus auf so einem Boden und wenn das Haus auch noch einen Keller hat, dann kann man Probleme mit Radon bekommen. Die Gebäudeteile, die Kontakt mit dem Erdboden haben, können, wenn sie nicht dicht sind, Radon aus dem Untergrund eindringen lassen.

Untersuchung und Messung

Es ist einfach, Radon in seinem Wohnhaus zu messen und zu prüfen. Ein Radonlabor hilft dabei, indem es Messdetektoren für Radon liefert, die einfach an die Decke der Zimmer gehängt werden, in denen man Radon messen will. Die Messungen sollten über einige Monate stattfinden und danach werden die Radondetektoren zurück an das Labor zur Analyse geschickt. Man bekommt dann einen Radonwert für jedes Zimmer. Der Referenzwert für Radon liegt heute bei 300 Bq/m3 in Gebäude und Arbeitzplätze. Wird dieser Wert überschritten, sollte man in irgendeiner Form eine Radonsanierung vornehmen.

Globale Studie zu Radon bestätigt seine gesundheitsschädlichen Auswirkungen

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Eine Studie, die auf Daten aus 66 Ländern basiert und in der Fachzeitschrift Environmental Health Perspectives (EHP) veröffentlicht wurde, bestätigte, dass ein deutlicher Zusammenhang zwischen der Exposition mit Radon und dem Risiko einer Lungenkrebserkrankung besteht. Aktualisierte Daten aus dem Jahr 2012 zeigen, dass es im Verlauf dieses Jahres ca. 226.000 Todesfälle durch Lungenkrebs gab, bei denen eine Verbindung zu Radon bestand. Dies bedeutet, dass insgesamt rund drei Prozent aller Todesfälle durch Krebs auf Radon zurückzuführen sind.

Radon zweithäufigste Ursache von Lungenkrebs
„Nach dem Rauchen ist Radon die zweithäufigste Ursache von Lungenkrebs. Dies macht Radon weltweit zu einem ernsten Gesundheitsproblem, dem es sich mit Fachkompetenz und moderner Technologie zu stellen gilt“, sagt Karl Nilsson, Geschäftsführer von Radonova Laboratories in Schweden.

„Heutzutage ist es möglich, einen großen Teil der gesundheitsschädlichen Radonkonzentrationen festzustellen und in den Griff zu bekommen, aber dazu müssen viele Länder das Thema Radon ernster nehmen. In Schweden sowie den USA ist man bei der Arbeit gegen hohe Radonbelastungen schon relativ weit. In manchen anderen Teilen der Welt hat man sich dagegen noch überhaupt nicht in der Weise mit dem Thema auseinandergesetzt, die notwendig wäre, um die Gesundheitsrisiken und Todesfälle zu reduzieren“, sagt Karl Nilsson.

Die Studie wurde in Ausgabe 5 (2018) der Zeitschrift EHP präsentiert und ist hier verfügbar»

Globale Schätzung der Lungenkrebsmortalität in Folge von Radon in der Umgebung

Radon-Workshop – Radonovas Experte am IAEA-Treffen beteiligt

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Im Rahmen der Bemühungen, die Koordinierung zu verbessern und zu einheitlicheren Prozessen bei der Analyse und Messung von Radon beizutragen, arrangierte IAEA kürzlich einen Radon-Workshop in Sarajevo. Als Experte für Radonmessungen hat von der schwedischen Radonova José-Luis Guiérrez teilgenommen. Als einer der führenden europäischen Experten auf diesem Gebiet haben wir einige Fragen an José-Luis gestellt:

Warum ist ein Radon-Workshop dieser Art wichtig?

Das Treffen ist ein wichtiges Forum, wo die Studien und Erfahrungen aus den einzelnen Ländern von vielen geteilt werden können. Es ist auch ein wichtiger Treffpunkt für die Länder, die nicht Mitglied der EU sind und dem EURATOM BSS unterliegen, aber andererseits dem IAEA BSS angehören. Der IAEA-Workshop bietet uns diesbezüglich eine breite und gute Plattform für den Wissensaustausch.

Inwiefern ist es wichtig, eine internationale Perspektive auf das Radonproblem zu haben?

Indem wir dies aus einer globalen Perspektive heraus betrachten, kann man die Unterschiede sehen, wie die einzelnen Länder mit dem Radonproblem umgehen. Obwohl es internationale Richtlinien und Vorschriften gibt, wird deutlich, dass es große Unterschiede in der Arbeit und den Radonprogrammen der einzelnen Länder gibt. Ein Treffen dieser Art trägt zum Wissensaustausch und einem gemeinsamen Verständnis bei, wie die Arbeit am besten durchgeführt werden kann. In diesem Fall hatten wir einen besonderen Fokus darauf, wie Datenbanken und die Analyse von Statistiken aus verschiedenen Untersuchungen genutzt werden können.

Was wäre Ihrer Meinung nach die größte Herausforderung, wenn Sie Radon als ein globales Problem betrachten?

Eine der größten Herausforderungen besteht darin, wie wir in Fragen über Radon im Allgemeinen und Risiken im Besonderen kommunizieren. Die Unterschiede in Bezug auf Prioritäten und die Einschätzung von Risikogebieten sind ein Beispiel. Hier können die einzelnen Länder unterschiedliche Risikobewertungen und Klassifizierungen vornehmen, obwohl die geologischen Bedingungen im Prinzip gleich sind.

José-Luis Gutiérrez Villanueva hat in den letzten 15 Jahren mit Fragen zum Radonproblem gearbeitet. José-Luis hat über das Thema “Radon exposure in dwellings of lung cancer patients: case-control study” (U. Cantabria, 2016) promoviert und ist u.a. Experte für Datenanalyse und verschiedenen Techniken zur Radonmessung. Als Sekretär der European Radon Association verfügt José-Luis auch über umfangreiche Erfahrungen in der internationalen Arbeit mit Radon.

IAEA ist die Abkürzung für International Atomic Agency. BSS steht für Basic Safety Standards.
Der Name des Radon-Workshops, der vom 12.-14. Juni in Sarajevo stattfand, lautet ”Regional Workshop: on database and statistical analyses, harmonisation of protocols and procedures for the measurement of radon”.

Radon-Workshop

Radonmessung ist wichtig, egal wo Sie wohnen!

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In Deutschland gibt es Radonkarten, die zeigen welche Gebiete von Radon betroffen sind. Das hat zur Folge, dass viele Menschen Radon nicht messen, weil sie glauben in einem radonfreien Gebiet zu wohnen. Aber das stimmt nicht! So gut wie ganz Deutschland ist dem Radon ausgesetzt. Die lokalen Unterschiede innerhalb der Wohnviertel können sehr groß sein. Das bestätigen schwedische Studien , die Radonova durchgeführt hat, in denen die Messergebnisse  innerhalb ein- und desselben Wohnviertels überprüft wurden. Deshalb ist es also wichtig, eine Radonmessung zu machen und sich nicht nur auf Radonkarten zu verlassen.

Warum gibt es große, lokale Unterschiede im Radongehalt

Das hängt teils von den Variationen des Radons im Boden ab, teils davon, wie die Häuser gebaut sind, ob sie Instand gehalten und welche Umbauten vorgenommen wurden.

Der Radongehalt im Boden beruht u.a. darauf, in welchem Umfang sich die chemischen Elemente Uran und Radium in unseren Gesteinsarten und damit auch in unseren Bodenarten befinden. Das Radongas bildet sich aus diesen chemischen Elementen und wird durch die Erdschichten mit Hilfe von Luft und Wasser weiter transportiert. Das bedeutet zum Beispiel, dass ein Haus, gebaut aus Sand und Kiesel, einem höheren Radonrisiko ausgesetzt ist. Diese Bodenarten mit hoher Porosität enthalten große Mengen Luft, die Radon leicht nach oben in die Gebäude transportieren können.

Warum dringt Radon in Häuser ein?

Radon aus dem Boden dringt in Ein- und Mehrfamilienhäuser auf viele verschiedene Weisen ein. Undichte Rohre und Leitungen für eingehende Elektrizität und Wasser ermöglichen, dass Radon in das Haus eindringt. Ein Betongfundament mit durchgehenden Rissen kann ebenfalls der Grund für das Eindringen von Radon sein.

Die oben genannten Ursachen haben zur Folge, dass der Radongehalt in den einzelnen Wohnvierteln lokal sehr unterschiedlich hoch sein kann. Deshalb ist es immer wichtig, den Radongehalt in der Raumluft zu messen, unabhängig davon, wo man wohnt und wie man wohnt, ob im Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus.