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Korrekte Rücksendung von Radon-Detektoren

By April 29, 2020 Juni 24th, 2020 Blog

Bei Radonova wird Qualität immer großgeschrieben, um unseren Kunden die bestmöglichen Radonmessungen anbieten zu können. Aus diesem Grund wollen wir darauf hinweisen, wie wichtig die korrekte Rücksendung unserer Radon-Detektoren ist. Um fehlerhafte Analysewerte zu vermeiden, sollten Dosimeter vom Typ „Alpha-Track“ (Radtrak2, Rapidos und Duotrak) grundsätzlich nicht in verschlossenen Plastiktüten zurückgeschickt werden. Dies gilt insbesondere bei Kurzzeitmessungen, mit einer Dauer von unter 14 Tagen.

Der Grund ist folgender: Während der Messung nimmt das Kunststoffgehäuse des Dosimeters mitunter erhebliche Mengen Radon auf. Falls der Detektor in einer Plastiktüte eingeschlossen ist, kann dieses Radon eine Erhöhung der Messwerte im Bereich von 10–20 Prozent verursachen. Dabei gilt: Je kürzer die Messung und je weniger Luftvolumen im Retourbeutel, desto stärker die Abweichung von den wirklichen Messwerten.

„Es ist schon länger bekannt, dass die Gefahr von fehlerhaften Abweichungen besteht, wenn Dosimeter in verschlossene Plastiktüten gelegt werden. Wir weisen auch in unseren Messanleitungen darauf hin, dass die Tüten bei der Rücksendung unverschlossen sein sollen. Dennoch wollen wir das Ganze noch einmal verdeutlichen, um das Fehlerrisiko zu minimieren. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist: Die Gefahr, dass Dosimeter bei der Rücksendung in offenen Plastiktüten zusätzlicher Radonexposition ausgesetzt werden, ist im Vergleich zu geschlossenen Tüten sehr gering.“, sagt Tryggve Rönnqvist, technischer Leiter bei Radonova Laboratories.

Was ist Radon?

Radon ist ein radioaktives Gas, das aus dem Erdboden und in manchen Fällen aus Baustoffen austritt. Je nach Untergrund unter einem Gebäude und der Art der verwendeten Baustoffe kann eine Belastung durch Radonkonzentrationen in schädlicher Höhe bestehen. Radon beeinträchtigt die Gesundheit und ist nach dem Rauchen die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Jedes Jahr erkranken weltweit schätzungsweise 230 000 Menschen an Lungenkrebs, weil sie über lange Zeiträume hinweg hohen Radonkonzentrationen ausgesetzt waren.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden je nach Wohnort 3–14 % aller Lungenkrebsfälle durch Radon hervorgerufen. Der von der WHO empfohlene Grenzwert für die Radonbelastung liegt bei 100 Bq/m³.

Quelle:

Möre und Hubbard, „222Rn ABSORPTION IN PLASTIC HOLDERS FOR ALPHA TRACK DETECTORS: A SOURCE OF ERROR“, Radiation Protection Dosimetry, Band 74, Nr. 1/2, S. 85–91 (1997).

Rapidos

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